Beck, C. H.



C.H.BECK über C.H.BECK

Der Verlag C.H.Beck (1763 in Nördlingen gegründet) zählt zu den großen und renommierten Namen im deutschen Verlagswesen. Mit über 400 Mitarbeitern und etwa 6.000 lieferbaren Werken rangiert C.H.Beck auch quantitativ unter den großen deutschen Buch- und Zeitschriftenverlagen. Die Haupttätigkeitsgebiete reichen hier von der Geschichte mit ihren verschiedenen Sparten über die Ethnologie, die Literatur- und Sprachwissenschaften, die Religion und Philosophie, die Politik- und Sozialwissenschaften bis zur Kunst und Architektur. Vielfältig sind auch die Darbietungsformen: Gelehrte Spezialmonographien, mehrbändige Handbücher, Lexika und Enzyklopädien, Lehrbücher für Studenten haben im Verlagsprogramm ebenso ihren Platz, wie für ein weites, allgemeines Lesepublikum geschriebene Darstellungen, Biographien, Bildbände, populäre Taschenbücher, Ratgeber für die Lebenspraxis. Auch Buchgattungen auf der Grenze zur Literatur wie der Essay, autobiographische Dokumente, Briefwechsel gehören zum Verlagsprofil, desgleichen Anthologien, Lyrik- Sammlungen, Ausgaben literarischer Klassiker.

Besonders aktiv ist der Verlag auf den Gebieten der Geschichte. Antike, Mittelalter, Neuzeit, Zeitgeschichte, deutsche und europäische Geschichte, außereuropäische Geschichte, jüdische Geschichte, Geschichte des islamischen Kulturkreises – das sind Stichworte, die Spannweite und einige Schwerpunkte des historischen Programms aufzeigen. Immer bemüht sich der Verlag, die jeweils besten Kenner als Autoren zu gewinnen. Hervorragende ausländische Autoren werden ins Deutsche übersetzt. Reihen gliedern das Programm und verleihen ihm spezifische Akzente.

Auf internationaler verlegerischer Zusammenarbeit beruhen viele Werke zur Kunstgeschichte und zur Gegenwartskunst. Ein eigener Programmsektor widmet sich den vielfältigen aktuellen Zeitproblemen – der internationalen Politik, dem Verhältnis der reichen zu den armen Ländern, den Wanderungsbewegungen und Minderheiten, den ökologischen Überlebensfragen, um nur einige Beispiele herauszugreifen.

Welches Thema auch immer aufgegriffen wird, es ist dem Verlag ein wesentliches Anliegen, hervorragende Kenner und Wissenschaftler dazu zu ermutigen, ihr Wissen, ihre Einsichten, ihr Problembewusstsein einem weiten, nicht spezifisch vorgebildeten Publikum zugänglich zu machen. Insofern ist C.H.Beck ein wissenschaftlicher, aber kein akademischer Verlag.