DER TOD IN VENEDIG von THOMAS MANN

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DER TOD IN VENEDIG von THOMAS MANN

DER TOD IN VENEDIG von THOMAS MANN

IN DER FASSUNG DER GROSSEN KOMMENTIERTEN FRANKFURTER AUSGABE

>> Fischer TB [Erstausgabe: Hyperionverlag Hans von Weber, München 1912], Frankfurt/M. 2017
Taschenbuch, 128 Seiten

Verlagstext:

Thomas Mann selbst bezeichnete den ›Tod in Venedig‹ als eine »Novelle gewagten, wenn nicht unmöglichen Gegenstandes« und bezieht sich dabei auf den plötzlichen »Einbruch der Leidenschaft« in das Leben eins homoerotisch veranlagten Menschen. Der nicht mehr junge Schriftsteller Gustav Aschenbach - mit den Gesichtszügen Gustav Mahlers - entdeckt für sich am Lido des schwülwarmen Venedig die Gestalt des schönen Knaben Tadzio, strebt in seinen Gedanken zu ihm und steigert sich in eine unerfüllbare Liebe, deren Opfer er schließlich wird. In der Textfassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe (GKFA).

Erlkoenig sagt:

Leicht tütteliger Schöngeist, nicht mehr jung, verguckt sich so in einen wunderschönen Jüngling, dass er a) sich zum Narren macht, b) dem Jungen unentwegt hinterher rennt, c) sich aber nicht traut, wirklich was mit ihm anzufangen und d) am Schluss an der Cholera stirbt.
Tragisch-altmodischer Stoff, oder? Es stimmt ja: emanzipatorische Literatur ist "Der Tod in Venedig" wirklich nicht, aber wer die Novelle heute genau liest, wird mehr herauslesen müssen als: "wer Knaben liebt, ist dem Tode geweiht".
Bezüglich der "Deutung" der Novelle sind wir mittlerweile endgültig hinweg über so schwiemelige Unverschämtheiten wie "eine moderne Variation des ewigen Themas des platonischen Eros". (Immerhin steht das so in der Einleitung zu einer aktuellen Taschenbuchausgabe!!)...
Hätte man nicht 1912 schon merken können (müssen?), dass Thomas Mann hier seine eigenen Gefühle ausdrückte?

Wie genau aber Tadzio "direkt aus dem Leben" und aus eigener "Betroffenheit" gezeichnet wurde, das musste einem Heinrich Breloers Film "Die Manns" zeigen: der verführerisch-schöne Knabe am Strand, der "Zauberer" mit ein paar ziemlich indiskreten Blicken - halb mutig, halb verschämt - , und Katia mit leicht amüsiert-verständnisvoller Miene beobachtend im Hintergrund. Was für eine Familie - fürwahr!
(Thomas Ott, Katalog "die schwulen Buchläden, 2001)



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