ERBARME DICH - DIE MÄTTHÄUS-PASSION von RAMÓN GIELING (Regie)

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ERBARME DICH - DIE MÄTTHÄUS-PASSION von RAMÓN GIELING (Regie)


FSK 12

>> Salzgeber, Berlin 2017

Produktion: Niederlande 2015
Originaltitel: MATTHÄUS PASSION STORIES
Darsteller/innen: Peter Sellars, Rinke Nijburg, Anna Enquist, Simon Halsey, Emio Greco, Pieter Jan Leusink u.a.
DVD: PAL / Dolby Digital 5.1 + 2.0 / Bildformat 16:9 (1,77:1)
Regionalcode: 2 / West- und Mitteleuropa
Sprachen: Originalfassung (niederl./engl./dt./russ./ital. OF), deutsche Untertitel
Laufzeit: 99 Minuten
Extras: umfangreiches Booklet
FSK: Freigegeben ab 12 Jahre


Inhalt:

Seit 290 Jahren fasziniert Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“ ihr Publikum. Als ein Höhepunkt der protestantischen Kirchenmusik ist das Oratorium tief im christlichen Glauben verwurzelt. Doch auch Nicht-Christen werden von Bachs Musik tief bewegt.
Um die unsterbliche und überkonfessionelle Faszination der „Matthäus-Passion“ zu erkunden, greift der niederländische Filmemacher Ramón Gieling auf einen besonderen Kunstgriff zurück: In einer halb verfallenen Kirche in Amsterdam bringt er einen Obdachlosen-Chor mit professionellen Musikern zusammen, um sie gemeinsam eine Aufführung des Oratoriums proben zu lassen. Bachs Musik visualisiert er mit einer poetischen Bildsprache, die sich an der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts orientiert, aber auch Anleihen an frühere Adaptionen des Stoffs wie Pier Paolo Pasolinis „Accattone“ (1961) transparent macht.
Eingebettet in die eindrucksvolle Darbietung des Stücks berichten Musiker und Künstler wie der Opernregisseur Peter Sellars, der Maler Rinke Nijburg oder die Schriftstellerin Anna Enquist von ihren ganz persönlichen Beziehungen zu Bachs Werk: von Angst und größter Ekstase, von Schuld und tiefer Trauer. Den privaten Erfahrungsfragmenten stellt der Film Nachrichtenmeldungen gegenüber, die die universelle Bedeutung von Schmerz und Leiden deutlich machen.
ERBARME DICH wird so zu einem Film, der den religiösen Ursprung seiner Musik weit transzendiert. „Was alle Figuren teilen“, schrieb das Dok Leipzig anlässlich der deutschen Uraufführung des Films sehr treffend, „ist das erlösende Moment der Musik – einer Musik, die sich ihrer erbarmt und die sie ihre eigene Passion finden lässt.“

Trailer: