Grössenwahn Verlag



GRÖSSENWAHN ÜBER GRÖSSENWAHN

„Nefelokokkygia“ -oder auf Deutsch „Wolkenkuckucksheim“- war schon in der Antike ein bekannter Ausdruck für eine Welt zwischen den Sphären, ein Luftschloss oder eine utopische Stadt. In Aristophanes´ Komödie „Die Vögel“ gründen “die gefiederten Arten“ zwischen Himmel und Erde eine Stadt, um in einer sublimen Sphäre von schwebenden Ideen zu existieren.

Dort will auch der Größenwahn Verlag angesiedelt sein, und in diesem Sinne ist auch das Logo des Verlages ein Vogel mit Krone. Einen neuen Verlag zu gründen dazu bedarf es im Übrigen auch einer gehörigen Portion „Wolkenkuckucksheim-Mentalität“.

Der Größenwahn Verlag Frankfurt am Main soll im Sinne von Aristophanes ein Wolkenkuckucksheim sein, das -über die herkömmlichen Grenzen der Sprachen und der Kulturen hinaus- einen aktiven Raum von Denken und Schreiben ansprechen will.

„Größenwahn“ (Griechisch=Megalomanía) ist ein Wort, das gerne spöttisch verliehen wird für jemanden, der sich zu viel vornimmt, der glaubt, die Welt verändern zu können. Für mich bedeutet Größenwahn aber auch eine euphorische Verfassung des Gemüts, in der nichts zu schwer erscheint, und die darauf verweist, dass es möglich ist, ein bestimmtes Ziel, trotz aller Einwände, hoffnungsvoll zu erreichen. Schon die Gründung des Verlages ist sicherlich einem solchen Zustand geschuldet.

Denn „Größenwahn“ ist auch ein persönliches Gefühl, in dem man die Welt betrachtet, sie zu verstehen versucht und sie verändern möchte. Wenn man dieses persönliche Gefühl der Öffentlichkeit in Form von Büchern präsentiert, dann betritt man das Wunderland der Literatur. „Größenwahnsinnig“ nannte schon immer der Volksmund Poeten, Schriftsteller und Künstler diese Welt, die Träumer und Denker, die ein bestimmtes Ziel verfolgen: Die Empfindung der vollkommenen Zufriedenheit.