KRASS #3 - KRITISCHE ASSOZIATIONEN

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KRASS #3 - KRITISCHE ASSOZIATIONEN

KRASS #3 - KRITISCHE ASSOZIATIONEN

BEWEG(UNG)EN UND VERKNÜPF(UNG)EN

Krass, Hamburg 2015
Magazin, Paperback, 19,5 x 27 cm, 114 Seiten (+ "KRASS Glossar, 35 Seiten DIN A5)

Selbstverortung:

Was ist KRASS?

Eine unkommerzielle, selbstorganisierte Theorie/Praxis/Kunst-Zeitschrift. DIY finden wir gut und die Medienlandschaft hierzulande bereicherungswert.

Wenn wir KRASS mit einem Wort(-Konstrukt) beschreiben sollten, wäre dies vielleicht: pro-post-queer-feministisch. KRASS versteht sich als herrschafts-, macht- und normkritisch. Die Idee von KRASS ist es, Theoretiker_innen, Kreativen, Schreibenden … einen Raum zu ermöglichen, von dem aus in Diskurse und Bewegungen interveniert werden kann und durch den Gelegenheiten zur Vernetzung entstehen. KRASS versucht also wissenschaftliche Kritik mit dem, was wir vielleicht als Popkultur bezeichnen würden, zu verbinden und damit ein paar Anknüpfungspunkte zwischen Theorie und Praxis zu schaffen.

Inhalt dieser Ausgabe (#3)

  •     KRASS: Redigieren in KRASS#3? (Sprachlich handeln aus der Perspektive eine Redaktion)
  •     Andrea Stänicke: Brutale Bewegung in romantischer Liebe. Sadomasochismus – der neue Klassiker der Liebesliteratur? (Ein Blick auf das Verhältnis von Literatur und SM)
  •     Esther Mader: Kollektive und akkumulative Handlungsfähigkeit. Affekte als Verbindungen für Kollektivität (Erörterung der Möglichkeiten kollektiv zu handeln, ohne das ‘wir’ al homogen anzunehmen)
  •     Laura Nitsch und Franziska Kabisch: 1999 – Ein E-Mail-Austausch zwischen Habitus und Deadlines, Internet und real life (Assoziationen zur Verantwortung von Intellektuellen, die aus dem Heft zum Film 1999 im Netz hinleiten)
  •     Ju Gosling aka ju90: Abnormal Woman (Kunst- & Schrift-Beitrag, englisch)
  •     María do Mar Castro Varela: Paradoxien – Warum Europa die Geflüchteten braucht (Analyse der Geflüchteten-Proteste)
  •     Sina Arlt: Was die Nachbarn heute wohl machen? (Zeichnungen)
  •     bryan kendry henderson: Verharrend in Nicht-Bewegung (Affekttheoretische Annahmen zu Zeit, Bewegung, Poesie)
  •     Franziska Drechsler: Von der Jugendbewegung zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus – die Mejdalach aus Bialystok (Historischer Abriss zur jüdischen Widerstandsbewegung Mejdalach)
  •     Andrej Holm: Wer bewegt da eigentlich was? Wohnungskrise, Stadtproteste und das neue Selbstbewusstsein der Mieter*innen (Ausführliche Erörterung und Kontextualisierung der Berliner Mieter*inneninitiative Kotti & Co)
  •     Ute Sonnleitner: Bühnennetzwerke – Künstler_innen in Bewegung (Biographiearbeit zu reisenden Darstellerinnen und ihren Wirkungskreisen im 19. Jahrhundert)
  •     Friederike Reher: Intersektionalität und Hypertext (Erläuterungen zur didaktischen Aufbereitung von Intersektionalität)
  •     KRASS: Bewegungen kurz vorgestellt (Einige aktuelle Bewegungen in Berlin, Hamburg und anderswwwo)
  •     Rebecca Maskos: »Pflegestufe drei und Spaß dabei!« – Ein kritischer Blick auf den Selbstbestimmungsbegriff der Behindertenbewegung (Ausführlicher Abriss zur Entwicklung von Behindertenprotesten und wie diese mit Selbstbestimmung zusammenhängen)
  •     Käthe Bauer: Illustrationen die Berliner Initiative RAW-Kulturenensemble (Zeichnungen)
  •     Joelle Delveccio und Janne Harnischfeger: AFSANE – Das Drama einer Regisseurin (Kurz-Drama, das an Erfahrungen einer geflüchteten iranischen Regisseurin angelehnt ist)
  •     KRASS-Crew: Sprachlich bewegt.. Interviews mit lann hornscheidt und Nora Sties bei der CoPo2014 (Sprache, Sprache, Sprache..)
  •     Ilja Winther: 34 x h; 10 x [ts]; 1 x bewegung (Poesie)
  •     Marie Lemser: Symbole und ihre Verwendung: Bezüge auf die klassische Antike bei der griechischen neonazistischen Partei Goldene Morgenröte (Erörterung neonazistischer Symbole)
  •     Rezensionen
  •     LesMigraS – Leitfaden für eine diskriminierungssensible Veranstaltungsorganisation (Veranstaltungen diskriminierungssensibel planen)
  •     Katharina Sufryd: Bewegungen durch Verknüpfungen (Prosa und Psychologie)
  •     Antke Engel: Bild_Hure_Bild – Sexarbeit und die politischen Potenziale des Wartens (Bildpolitiken und Sexarbeit ausführlich dargestellt)
  •     Anne Miersch: An manchen Tagen bin ich gern ein Mädchen bzw. eine Frau und an manchen Tagen bin ich gern ein Junge bzw. ein Mann – und ich liebe Ballsport! (Ideen zu gendergerechter Spielplatz-Planung)
  •     Strange Circuit: Circuit Bending
  •     (Bewegen und Verknüpfen durch Kurzschlüsse)

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