QUEERING PSYCHOANALYSIS von ESTHER HUTFLESS & BARBARA ZACH (Herausgeberinnen)

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QUEERING PSYCHOANALYSIS von ESTHER HUTFLESS & BARBARA ZACH (Herausgeberinnen)

QUEERING PSYCHOANALYSIS von ESTHER HUTFLESS & BARBARA ZACH (Herausgeberinnen)

TRANSDISZIPLINÄRE VERSCHRÄNKUNGEN IM DENKEN ÜBER DAS SUBJEKT

>> Zaglossus Verlag, Wien 2017
Paperback, ca. 380 Seiten


Verlagsinfo:

Die Konzepte der Psychoanalyse beeinflussen nach wie vor nicht nur psychotherapeutische Methoden maßgeblich, sondern auch die kultur- und geisteswissenschaftlichen Diskurse unserer Zeit: Fragen der Identifizierung, der Subjektwerdung, der Annahme eines Geschlechts, der Vielgestaltigkeit von Sexualität und Begehren, der Entstehung von Kultur, von Moral und Gewissen und der Bildung politischer Massen.
Umgekehrt sind jedoch kritische Auseinandersetzungen – vor allem jene ausgehend von feministischen oder queeren Theorien – nicht in die Psychoanalyse eingeflossen. In der Psychoanalyse gibt es wenig kritisches Bewusstsein in Bezug auf die patriarchalen und heteronormativen Diskurse, die in die eigene Theoriebildung eingeschrieben sind.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Psychoanalyse in den aktuellen Debatten um Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung nicht als adäquater theoretischer Zugang wahrgenommen wird. Es gibt vor allem im deutschsprachigen Raum bisher keine Auseinandersetzung mit queerer Theorie aus psychoanalytischer Sicht, obwohl es für die Psychoanalyse von großer Bedeutung wäre, dichotome, hierarchische Konzepte von männlich/weiblich, hetero/homo und normal/pervers zu hinterfragen und alternative Ansätze zu entwickeln, die der menschlichen Sexualitäts- und Identitätsentwicklung in ihrer Komplexität angemessener sind.

Dieser Sammelband stellt einen ersten Schritt dar, diesen Diskurs im deutschsprachigen Raum zu initiieren und Psychoanalyse und queere Theorie in produktiver Weise miteinander zu verbinden.

Mit Beiträgen u. a. von: Lee Edelman (Tufts University), Teresa de Lauretis (University of California, Santa Cruz), Alice Pechriggl (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Ilka Quindeau (Frankfurt University of Applied Sciences), Katinka Schweizer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf).