ZU LIEBEN - LIEBEN ALS POLITISCHES HANDELN / KAPITALISMUS ENTLIEBEN von LANN HORNSCHEIDT

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ZU LIEBEN - LIEBEN ALS POLITISCHES HANDELN / KAPITALISMUS ENTLIEBEN von LANN HORNSCHEIDT

ZU LIEBEN - LIEBEN ALS POLITISCHES HANDELN / KAPITALISMUS ENTLIEBEN von LANN HORNSCHEIDT

>> w_orten & meer, Berlin 2018
Paperback, ca. 260 Seiten


Verlagstext:

Zu Lieben. Lieben als politisches Handeln.
Was bedeutet es zu lieben? Inwiefern ist Lieben politisch? Dieses Buch zeigt auf: Lieben ist politisches Handeln! Lann Hornscheidt entwirft in diesem neuen, ungewöhnlichen und inspirierenden Lebensratgeber einen konkreten Ansatz zu Lieben als politischem Handeln: Analytisch und essayistisch, literarisch und mit aktivierenden Übungen, diskriminierungskritisch und kapitalistische Logiken verlassend. Was kann es konkret bedeuten, selbstliebend zu handeln, eigene Privilegierungen und Diskriminierungen wahrzunehmen und sich mit Welt respekt- und liebevoll zu verbinden? Das Buch entwirft anschaulich, anregend und aktivistisch ein konkretes Konzept von Lieben als politischem Handeln. Dazu werden postkolonial-feministische, intersektional-genderkritische, buddhistische, literarische und essayistische Perspektiven schreibend in Dialog gebracht.

Kapitalismus entlieben.
Politisches Lieben ist das Gegenteil von kapitalistischen Logiken. Dies wird in dem zweiten Buch dieses Bandes diskutiert, anhand einer Analyse von Vorstellungen von Liebe als etwas Privates, Romantisiertes und Konsumierbares. Kritisch thematisiert werden Mutter- und Familienliebe, Vaterlandsliebe und nationale wie persönliche Grenzen, Paarliebe sowie Sexualität als Ausdruck von Liebe.

Dieser Doppelband besteht aus zwei Büchern in einem, die Lektüre kann von zwei Seiten an beginnen, eher politisch-aktivistisch oder analytisch. Beide Bücher zusammen zeigen: Zu Lieben als politisches Handeln ist jederzeit und für alle möglich – und ist eine wichtige aktuelle politische Veränderung zur Überwindung struktureller Gewaltlogiken.

Lann Hornscheidt schreibt, unterrichtet, workshoppt zu struktureller Gewalt und SprachHandlungen mit einem intersektionalen, positionierten Ansatz und der Reflexion der Effekte eigener weißer und nicht-beHinderter Privilegierungen. Ecs hatte u. a. Professuren und Gastprofessuren zu Sprache und Gender in Skandinavien und im deutschsprachigen Raum inne, publiziert umfassend zu diskriminierungskritischen Themen und arbeitet momentan bei xart splitta e.V. Lann Hornscheidt versteht sich als ecs-gendernd, als Geschlecht nicht zugehörig.