ALMA ROSE! von EDITH FORBES

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ALMA ROSE! von EDITH FORBES

ALMA ROSE! von EDITH FORBES

>> Krug & Schadenberg, Berlin 2003
Originalausgabe: ALMA ROSE!, Seal Press, Seattle 1993
Aus dem amerikanischen Englisch von Maria Mill
Paperback, 320 Seiten

Verlagsinfo:

Ein kleiner Roman über das große Thema Liebe – schlicht bezaubernd!


Pat führt ein beschauliches Leben in Kilgore, einem verschlafenen Farmerstädtchen irgendwo an der Interstate im Mittleren Westen. Gemeinsam mit ihrem Vater betreibt sie die örtliche Tankstelle mitsamt Gemischtwarenladen. Pats Alltag verläuft wenig ereignisreich. Bis eines Tages ein Truck vor der Tür hält, eine blondgelockte Frau in spitzen Cowboystiefeln hereinstürmt und lauthals eine Coke und Tampax verlangt: Alma Rose! Voller Überschwang und Abenteuerlust ist die Truckerin das genaue Gegenteil der scheuen Pat. Alma Rose umwirbt sie, weckt ihr Begehren, macht sie kühn und kreativ. Doch dann werden Alma Roses Besuche seltener, und Pat verfällt auf eine geniale Idee, um die Geliebte zurückzugewinnen …

Die Autorin:

Edith Forbes, geboren 1954, wuchs auf einer Familenranch in Wyoming auf. Sie studierte Englisch an der Stanford University und schlug im Anschluss daran eine Karriere als Computerprogrammiererin ein. Als sie feststellte, dass sie versuchte, in der Programmiersprache Pascal Gedichte zu schreiben, wandte sie sich weniger logischen Tätigkeiten zu: der Rinderzucht, der fortwährenden Instandhaltung ihrer Ranch in Vermont und dem Schreiben. Vom Fenster ihres Arbeitszimmers aus hat sie es gut im Blick, wenn die Rinder wieder mal ausgebrochen sind.

Leseprobe:

»Entschuldigen Sie, aber wo haben Sie denn die Tampax?« erklang eine Stimme in meinem Rücken. Ich kniete neben mehreren offenen Kartons mit Cornflakes-Packungen. Es war Viertel nach acht, beinahe Ladenschluss. Ich füllte Regale auf, um mir diese normalerweise tote Zeit am Abend zu verkürzen. Ich drehte mich um, um zu gucken, wer da mit mir sprach. Als erstes erblickte ich ein Paar raffiniert gearbeitete schwarze, sehr schmale und spitze Cowboystiefel. Schon von dem Anblick taten mir die Zehen weh. Ich hob den Blick, um zu sehen, wer zu den Stiefeln gehörte. Sie war schlank und hatte sehr blondes, lockiges Haar, das ihr auf die Schultern herabfiel. Sie wiederholte ihre Frage und fuhr, ehe ich antworten konnte, auch schon fort: »Der Laden bei der Fernfahrer-Raststätte hat keine Tampax vorrätig. Da werden sie wohl nicht oft verlangt. Sie hatten zwar siebenundzwanzig verschiedene Kondomsorten und ein ziemlich reichhaltiges Angebot an Deos und Rasierwasser, aber nur eine beschissene Sorte Tampons. Genau die, die ich nicht nehme. Plastikzeugs, das zwickt, wenn man’s reinschiebt. Ich bin ein bisschen eigen, wenn’s darum geht, was ich mir da reinstecke.« Mehrere Fragen schossen mir durch den Kopf – etwa die, was man sich denn sonst noch alles da reinstecken könnte und wo sie wohl weniger eigen sein mochte. Da ich diese Fragen nicht stellen konnte und ich die Frage, mit der die ganze Unterhaltung begonnen hatte, schon längst vergessen hatte, blieb ich einfach auf den Knien und starrte sie an …