DAS WAR ICH NICHT von KRISTOF MAGNUSSON

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DAS WAR ICH NICHT von KRISTOF MAGNUSSON

DAS WAR ICH NICHT von KRISTOF MAGNUSSON

>> Goldmann, München 2011
Taschenbuch, 288 Seiten


Verlagstext:

Liebe, Freundschaft und das Leben in Zeiten fallender Kurse

Ein junger Banker auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Übersetzerin auf der Flucht vor dem Spießertum. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst. Drei Menschen, die durch Zufall in eine abenteuerliche Abhängigkeit geraten. Denn nichts läuft, wie es soll: Die große Karriere führt zur Pleite einer ganzen Bank, der große Traum vom neuen Leben scheitert am fehlenden Kleingeld, und der große Roman an seinem Autor. Und wenn da nicht die Liebe wäre, die dem Leben eine andere, unvermutete Wendung gibt, wer weiß, ob sich ein Ausweg finden würde ...


die schwulen Buchläden:

"Eigentlich kann ich Filme, in denen es um Glücksspiele geht, nicht ausstehen; zähe Pokerrunden in verqualmten Hinterzimmern langweilen mich genauso wie Filme, in deren Mittelpunkt ein Poolbillardtisch steht. Nun las ich also den neuen Roman Magnussons, in dessen Mittelpunkt ein spezielles Glücksspiel steht: Um einem Kollegen zu helfen, einen kleineren Verlust zu vertuschen, führt ein junger Banker unerlaubte Transaktionen aus, die ihm einen viel zu großen Gewinn bescheren. Leider setzt er auf die falsche Karten, um seinerseits wieder die unautorisierten Gewinne verschwinden zu lassen. Am Ende hat er nicht nur Millionen, sondern die ganze Bank verspielt. En passant erhält der Leser eine kleine Einführung ins Finanzjonglieren und verfolgt mit scheinbarem Kennerblick, wie sich Banker Jasper sehenden Auges, immer atemloser werdend, in die Katastrophe hineinmanövriert. Und ich konnte, ebenso atemlos, gar nicht mehr aufhören zu lesen... Auch die anderen Figuren in "Das war ich nicht" sind Glücksspieler: Die Übersetzerin Meike ist pleite und setzt alles auf eine Karte, als sie mal so eben mit nichts in der Hand nach Chicago fliegt. Ihr einziger Trumpf ist Henry, ein Schriftsteller, der zwar einst den großen Roman zu Nine-Eleven ankündigte, aber nie schrieb. Henry blufft und täuscht - bis er beim Lesen seiner Zeitung auf das Foto des erschöpften Jaspers stößt, das ihn so fasziniert, dass er sich inspiriert für einen neuen Roman fühlt. Doch er muss sich bald eingestehen, dass er nicht inspiriert, sondern "bloß" in den Banker verliebt ist. Nun mag ich zwar nicht in den Hype um die literarischen Antworten auf Börsencrashs und Bankenkise einstimmen, weder auf Magnusson noch auf Haslett noch andere bezogen; schließlich gab es schon Filme wie "Wall Street" oder Romane wie "Fegefeuer der Eitelkeiten". Aber das "Genre" hat Konjunktur in Zeiten wie diesen, und wenn die Zockerei so unterhaltsam ist wie hier, macht's schlicht Spaß. Ich hab zwischendurch mal verstanden, wie man mit gleichzeitigem Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren noch Gewinne einfährt und warum es in dem Viertel, in dem ich selbst wohne, ganz schön öde sein kann, verstehe ich auch ein bisschen besser. Vielleicht sollte ich mir in der nächsten Woche doch noch mal "Haie der Großstadt" ansehen..."