VON "STAATSFEINDEN" ZU "ÜBERBLEIBSELN DER KAPITALISTISCHEN ORDNUNG" von ALEXANDER ZINN

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Art.Nr. 25609



Produktbeschreibung

HOMOSEXUELLE IN SACHSEN 1933-1968

Vandenhoeck & Ruprecht (V&R unipress), Göttingen 2021
Hardcover,450 Seiten


Verlagstext:

In der NS-Zeit wurden Homosexuelle zu »Staatsfeinden« erklärt. Ihre Verfolgung wurde massiv verschärft und zielte nicht mehr nur auf bestimmte sexuelle Handlungen, sondern auf die »Ausmerzung« der Homosexualität schlechthin. Nach 1945 hofften viele auf ein Ende der Verfolgung, doch sowohl in West- wie auch in Ostdeutschland wurde sie schon bald wieder intensiviert. Die DDR diskreditierte Homosexuelle nun als »Überbleibsel der kapitalistischen Gesellschaftsordnung«. Im Gegensatz zum NS-Regime setzte sie bei der Bekämpfung der Homosexualität aber nicht mehr nur auf das Strafrecht, sondern zunehmend auch auf Erziehungsmaßnahmen. Mit Sachsen untersucht die Studie die regionalen Auswirkungen dieser Politik in einem Flächenland und fragt nach Unterschieden zu anderen Regionen.

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