AM ENDE SCHMEISSEN WIR MIT GOLD von FABIAN HISCHMANN

AM ENDE SCHMEISSEN WIR MIT GOLD von FABIAN HISCHMANN
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Art.Nr. 19145



Produktbeschreibung

>> Berlin Verlag, Berlin 2015
Taschenbuch, 254 Seiten

Verlagstext:

Peng! In diesem Sommer knallt es. Im Wald hinter Max Elternhaus wird gejagt, die Tür schlägt im Luftzug zu, ein rostiger Ford knattert vorbei. Peng! Und dann knallt es wirklich und Max Leben fliegt ihm um die Ohren. Fabian Hischmann erzählt sanft und melancholisch von kleinen und großen Abgründen, denen, über die wir hinwegtänzeln und denen, in die wir fallen - denn sie liegen in uns.
Max ist seit kurzem Lehrer, aber das hat nichts daran geändert, dass er noch immer am liebsten lethargisch vor dem Fernseher herumhängt und Tierfilme schaut. Doch dann kommt der Anruf seiner Eltern: Er soll Haus und Hund hüten, während sie in Griechenland sind. Als er sich auf den Weg macht, ahnt er noch nicht, dass er von Süddeutschland weiter nach Kreta reisen wird, sich in New York den Geistern der Vergangenheit stellen muss und dass Jan und Maria wieder in sein Leben treten – zwischen den beiden konnte er sich schon vor 15 Jahren nicht entscheiden.
»Ich sitze breitbeinig auf der Rückbank. Mein Vater steuert den Kombi, wie immer etwas zu schnell, die kurvige Straße hinauf zu unserem Haus. Es ist das letzte Gebäude im Ort, dann beginnt der Wald, in dem so viel passiert ist. Da habe ich zum ersten Mal geraucht, zum ersten Mal gefickt und einmal beinahe einen umgebracht.«

Erlkoenig sagt:

Das Debüt des 1983 in Donaueschingen geborenen Fabian Hischmann gehört zu den meistbesprochenen Romanen des Frühjahrs 2014. Die Rezensenten sind sich allerdings keineswegs einig, ob "Am Ende schmeißen wir mit Gold" nun "gefühlsecht und grandios" ist oder "uninteressant und flach".
Für die Kollegen aus Berlin ist die Sache klar: "Für mich wahrlich ein queerer Roman, wie ich ihn so noch nicht gelesen habe. Ein äußerst guter dazu!" (Franz Brandmaier, Eisenherz Berlin, in "Der Dicke - Katalog der schwulen Buchläden")
Ich selbst kann mich nicht ganz entscheiden. Die entscheidende Frage ist wohl, ob man das Ganze als "gekonnt" empfindet oder als "zu gekonnt bzw. gewollt"
(to)

Als kleine Entscheidungshilfe eine Lesung Fabian Hischmanns, produziert von zehnseiten.de