KYRA KYRALINA von PANAIT ISTRATI

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KYRA KYRALINA von PANAIT ISTRATI

KYRA KYRALINA von PANAIT ISTRATI

>> Wagenbach, Berlin 2016
Originalausgabe: KYRA KYRALINA,
Aus dem Rumänischen von Oskar Pastior
Mit einem Nachwort von Mircea Cartarescu
Paperback, 160 Seiten


Verlagstext:

Das literarische Hauptwerk des Rumänen Panait Istrati, einfühlsam übersetzt von Oskar Pastior und mit einem Nachwort von Mircea Cartarescu. Voller orientalischer Fabulierlust verleiht Panait Istrati den kleinen Leuten seiner Zeit auf dem Balkan und im Nahen Osten seine kraftvolle Stimme. Ein verschüttetes Stück Weltliteratur, das in der Übersetzung von Oskar Pastior schöner strahlt denn je.

Mit Kyra Kyralina avancierte der Rumäne Panait Istrati aus dem Nichts zu einem der großen Bestsellerautoren der 1920er Jahre und wurde zum Lieblingsautor von Geistesgrößen wie Romain Rolland und Georges Bataille.
Istrati nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Rumänien und den Orient der Jahrhundertwende: Stavru, der Limonadenverkäufer, einst reich und verheiratet, erzählt, wie ihn das Leben zum Bettler machte. Auf seinem Leidensweg, der ihn über Konstantinopel, Damaskus, Beirut und Kairo schließlich wieder zurück nach Brasila an die Donau führt, erinnert er sich an seine schöne Schwester Kyra. Ebenso betörend wie die Mutter, die ihre ausschweifende Sinneslust teuer bezahlte, ist auch Kyras Schicksal unendlich traurig: Wird Stavru die in einen Harem verschleppte Schwester wiederfinden? Dem rumänischen Erfolgsautor Istrati verlieh der Lyriker und Büchner-Preisträger Oskar Pastior seine unvergleichliche Stimme. Seine deutsche Übersetzung darf durchaus als ebenso große Wiederentdeckung bezeichnet werden wie der außerordentliche Roman von Panait Istrati selbst. Das sehr persönliche Nachwort von Mircea Cartarescu zeigt, welche große Rolle dieses Buch heute noch in Rumänien spielt.

Erlkoenig sagt:

Bemerkenswert ist, dass die Hauptperson dieses nun bald 100 Jahre alten Romans ein Homosexueller ist. Das wird zwar mehr in Andeutungen als in "Klarschrift" vermittelt, und ist auch nicht unbedingt positiv besetzt, aber erstaunlich ist´s dennoch ... „Ich bin einer von jenen, die dieses perverse Leben verstümmelt hat. Alles in meinem Leben war Widernatur, Gewalt und Laster. Unter dem Hauch dieser dreifachen Verderbtheit bin ich aufgewachsen. Obwohl ich nicht die geringste Anlage dazu hatte“.