BERLINS DRITTES GESCHLECHT von MAGNUS HIRSCHFELD
Art.Nr.: 28605
Hersteller: Männerschwarm
EUR 20,00
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
Bibliothek rosa Winkel, Band: 1
>> Männerschwarm bei Salzgeber Buchverlage, Berlin 2025 [Verbesserte Ausgabe der Ausgabe des Verlags rosa Winkel von 1991 ]
Originalausgabe: BERLINS DRITTES GESCHLECHT, Hermann Seemann Nachfolger, Berlin 1904
Mit Beiträgen von Paul Näcke, Manfred Herzer & Dino Heicker
Hardcover, 160 Seiten
Verlagstext:
Der Arzt Magnus Hirschfeld (1868 – 1935) widmete sein Leben der Sexualerziehung breiter Bevölkerungsschichten und der Aufklärung über die vielfältigen Formen menschlichen Sexualverhaltens, darunter vor allem der Homosexualität. Für die populäre Buchreihe „Großstadt-Dokumente“ verfasste Hirschfeld 1904 eine Schilderung des Lebens homosexueller Männer und Frauen in der Reichshauptstadt Berlin, die er mit „Berlins Drittes Geschlecht“ betitelte. Auch wenn Hirschfeld recht allgemein bleibt und keine Lokale etc. beim Namen nennt, ist dieser Bericht die älteste zeitgenössische Beschreibung einer „Homosexuellen-Szene“.
Für diese Neuausgabe des ursprünglich 1991 veröffentlichten Nachdrucks von „Berlins Drittes Geschlecht“ verfasste Hirschfeld-Experte Manfred Herzer-Wigglesworth eine unter Berücksichtigung neuer Forschungsergebnisse überarbeitete Fassung seines Nachworts.
Weiterhin ist dem Band ein Text des Psychiaters und Kriminologen Paul Näcke (1851 – 1913) beigefügt, in dem dieser einen Streifzug mit Hirschfeld durch das homosexuelle Berlin Revue passieren lässt. Literaturhistoriker Dino Heicker ordnet Näckes Aufsatz „Besuch bei den Homosexuellen in Berlin“ in einem zweiten Nachwort ein.
Der Arzt Magnus Hirschfeld (1868 – 1935) widmete sein Leben der Sexualerziehung breiter Bevölkerungsschichten und der Aufklärung über die vielfältigen Formen menschlichen Sexualverhaltens, darunter vor allem der Homosexualität. 1897 war er Mitgründer des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK), das sich als erste Organisation weltweit für die Entkriminalisierung sexueller Handlungen zwischen Männern einsetzte. 1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, ein Jahr später eröffnete er in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft. 1931 wanderte Hirschfeld infolge zunehmender Anfeindungen der Nationalsozialisten erst in die USA aus, ging dann in die Schweiz und nach Frankreich. Er starb 1935 in Nizza.
>> Männerschwarm bei Salzgeber Buchverlage, Berlin 2025 [Verbesserte Ausgabe der Ausgabe des Verlags rosa Winkel von 1991 ]
Originalausgabe: BERLINS DRITTES GESCHLECHT, Hermann Seemann Nachfolger, Berlin 1904
Mit Beiträgen von Paul Näcke, Manfred Herzer & Dino Heicker
Hardcover, 160 Seiten
Verlagstext:
Der Arzt Magnus Hirschfeld (1868 – 1935) widmete sein Leben der Sexualerziehung breiter Bevölkerungsschichten und der Aufklärung über die vielfältigen Formen menschlichen Sexualverhaltens, darunter vor allem der Homosexualität. Für die populäre Buchreihe „Großstadt-Dokumente“ verfasste Hirschfeld 1904 eine Schilderung des Lebens homosexueller Männer und Frauen in der Reichshauptstadt Berlin, die er mit „Berlins Drittes Geschlecht“ betitelte. Auch wenn Hirschfeld recht allgemein bleibt und keine Lokale etc. beim Namen nennt, ist dieser Bericht die älteste zeitgenössische Beschreibung einer „Homosexuellen-Szene“.
Für diese Neuausgabe des ursprünglich 1991 veröffentlichten Nachdrucks von „Berlins Drittes Geschlecht“ verfasste Hirschfeld-Experte Manfred Herzer-Wigglesworth eine unter Berücksichtigung neuer Forschungsergebnisse überarbeitete Fassung seines Nachworts.
Weiterhin ist dem Band ein Text des Psychiaters und Kriminologen Paul Näcke (1851 – 1913) beigefügt, in dem dieser einen Streifzug mit Hirschfeld durch das homosexuelle Berlin Revue passieren lässt. Literaturhistoriker Dino Heicker ordnet Näckes Aufsatz „Besuch bei den Homosexuellen in Berlin“ in einem zweiten Nachwort ein.
Der Arzt Magnus Hirschfeld (1868 – 1935) widmete sein Leben der Sexualerziehung breiter Bevölkerungsschichten und der Aufklärung über die vielfältigen Formen menschlichen Sexualverhaltens, darunter vor allem der Homosexualität. 1897 war er Mitgründer des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK), das sich als erste Organisation weltweit für die Entkriminalisierung sexueller Handlungen zwischen Männern einsetzte. 1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, ein Jahr später eröffnete er in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft. 1931 wanderte Hirschfeld infolge zunehmender Anfeindungen der Nationalsozialisten erst in die USA aus, ging dann in die Schweiz und nach Frankreich. Er starb 1935 in Nizza.