Produktbeschreibung
>> Wagenbach, Berlin 2010
Originalausgabe: PLATA QUEMADA, 1997
Aus dem argentinischen Spanisch von Leopold Federmair
Taschenbuch, 192 Seiten
Verlagstext.
Piglia erzählt die wahre Geschichte der Verbrecherbande um Nene Brignone, Gaucho Dorda, Cuervo Mereles und Malito – und macht daraus einen packenden Roman.
Vier Verbrecher mit engen Verbindungen zu Polizei und Politik rauben einen Geldtransport aus und rasen wild um sich schießend durch Buenos Aires. Sie entkommen über den Río de la Plata nach Montevideo, verschanzen sich dort in einer Wohnung und werden von der Polizei sechzehn Stunden lang belagert. Diese von Radio und Fernsehen übertragene Belagerung steuert unweigerlich auf ihr ungeheuerliches Ende vor den Augen einer fassungslosen Zuschauermenge zu …
www.gaybooks.de
Piglias Roman ist die literarische Verarbeitung realer Ereignisse, die im Herbst 1965 in Argentinien und Uruguay stattfanden: Was mit einem brutalen Überfall auf einen Geldtransport in Buenos Aires beginnt, entwickelt sich zu einem monatelangen Katz- und Maus-Spiel zwischen Gangstern und Polizei. Auf beiden Seiten fließen von Anfang an Ströme von Blut, und am Ende steht ein beispielloses Gemetzel. Piglias Interesse gilt nur an der Oberfläche den realen Ereignissen: Wichtiger ist ihm die Abbildung der psychologischen Hintergründe, die die Beteiligten antreibt. Das schwule Gangsterpärchen Nene und Gaucho zum Beispiel: vollgepumpt mit Drogen, psychisch definitiv durchgeknallt, leben sie in einer halbrealen Welt, in der nur ihre Beziehung zueinander so etwas wie Menschlichkeit aufblitzen lässt. Ein kühner, aufregender Blick in apokalyptische soziale Abgründe: kein Buch für zarte Gemüter.
Originalausgabe: PLATA QUEMADA, 1997
Aus dem argentinischen Spanisch von Leopold Federmair
Taschenbuch, 192 Seiten
Verlagstext.
Piglia erzählt die wahre Geschichte der Verbrecherbande um Nene Brignone, Gaucho Dorda, Cuervo Mereles und Malito – und macht daraus einen packenden Roman.
Vier Verbrecher mit engen Verbindungen zu Polizei und Politik rauben einen Geldtransport aus und rasen wild um sich schießend durch Buenos Aires. Sie entkommen über den Río de la Plata nach Montevideo, verschanzen sich dort in einer Wohnung und werden von der Polizei sechzehn Stunden lang belagert. Diese von Radio und Fernsehen übertragene Belagerung steuert unweigerlich auf ihr ungeheuerliches Ende vor den Augen einer fassungslosen Zuschauermenge zu …
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Piglias Roman ist die literarische Verarbeitung realer Ereignisse, die im Herbst 1965 in Argentinien und Uruguay stattfanden: Was mit einem brutalen Überfall auf einen Geldtransport in Buenos Aires beginnt, entwickelt sich zu einem monatelangen Katz- und Maus-Spiel zwischen Gangstern und Polizei. Auf beiden Seiten fließen von Anfang an Ströme von Blut, und am Ende steht ein beispielloses Gemetzel. Piglias Interesse gilt nur an der Oberfläche den realen Ereignissen: Wichtiger ist ihm die Abbildung der psychologischen Hintergründe, die die Beteiligten antreibt. Das schwule Gangsterpärchen Nene und Gaucho zum Beispiel: vollgepumpt mit Drogen, psychisch definitiv durchgeknallt, leben sie in einer halbrealen Welt, in der nur ihre Beziehung zueinander so etwas wie Menschlichkeit aufblitzen lässt. Ein kühner, aufregender Blick in apokalyptische soziale Abgründe: kein Buch für zarte Gemüter.
