DAMALS, DAS MEER von MEG ROSOFF

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DAMALS, DAS MEER von MEG ROSOFF

DAMALS, DAS MEER von MEG ROSOFF

Carlsen, Hamburg 2009
Originalausgabe: WHAT I WAS, Penguin, London 2007
Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit
Hardcover m. Schutzumschlag, 237 Seiten


Vergriffen
Restauflage. Neuwertig / original eingeschweißt


Verlagstext:

"Ich bin hundert Jahre alt, ein unmögliches Alter, und meine Gedanken sind nicht in der Gegenwart verankert. So driften sie dahin und landen fast immer am gleichen Ufer. Heute, wie an den meisten anderen Tagen, ist es das Jahr 1962. Das Jahr, in dem ich die Liebe entdeckte. Ich bin wieder sechzehn." Wie ich Finn traf? Und die kleine, windschiefe Hütte direkt an Meer fand, angefüllt vom ewigen Rauschen der Wellen, mit dem prasselnden Kaminfeuer und der wärmenden Suppe? Das war, als ich auf mein drittes Internat kam, St. Oswald, mit seiner Kälte, seinem Drill und seinem erbärmlich schlechten Essen.  Und ich suchte nur eine Zuflucht ...

„Natürlich war es Liebe, aber das wusste ich damals nicht, und Finn war ihr Subjekt und Objekt zugleich. Er nahm die Liebe selbstverständlich hin, ohne Verantwortungsgefühl oder Bedingung, wie ein wildes Wesen, das man kurz zwischen den Bäumen erblickt.“
Der 16jährige Held dieses Romas kommt Anfang der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts an ein englisches Internat an der Nordseeküste. Es ist nicht das erste Internat, das er besucht und er hat die veralteten Erziehungsmethoden längst durchschaut. Mit trotzigem Humor blickt er auf diese kleine Welt, die nicht seine ist, der er sich aber auch nicht zu entziehen vermag. Das ändert sich als er Finn, trifft einen wilden, schönen Jungen der allein in einer Hütte am Strand lebt. Finn ist so unabhängig von der restlichen Welt, wie unser Held es gerne wäre, und er versucht seinem Idol so oft wie möglich nahe zu sein, und nimmt dafür unterschiedlichste Gefahren und Strafen in kauf. Die Duldung seiner Gegenwart durch Finn ist aber schon die positivste Reaktion die er auf sein „Werben“ bekommt. Doch dann wird Finn schwer krank...
Der Leser sollte sich auf einige Überraschungen zum Ende des Romans hin gefasst machen, denn Meg Rosoff hat nicht nur ein wunderbar zu lesendes Jungen-/Jugendbuch, sondern auch ein Lehrstück über die Subjektivität von Liebe, Zeit, Wahrheit und Geschlecht geschrieben.
(gaybooks)