DAS DRITTE UFER von LUKA BAKANIDZE

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DAS DRITTE UFER von LUKA BAKANIDZE

DAS DRITTE UFER von LUKA BAKANIDZE

ROMAN

KLAK Verlag, Berlin 2019
Aus dem Georgischen von Katja Wolters
Paperback, 284 Seiten


Verlagstext:

Man nennt sie die Karussellleute und sie besitzen nichts. Mit Straßenmusik verdienen sie ihr täglich Brot: Zigaretten, Zitronen, Drogen und Schnaps. Der gestrandete Ex-Student Gioland und seine Freunde: der Gitarrist Alexander, die Tattoo-Künstlerin Nea und der aidskranke Markus. Ihr Zuhause sind die U-Bahn, verlassene Plätze und Parks. Wie streunende Kinder, jagen sie durch die Szenen der Stadt, immer auf der Flucht vor der Polizei und der Suche nach dem ultimativen Kick. Im Underground, am Rande der Sexindustrie, des Drogenhandel und der virtuellen Welt. Nur durch einen trüben Schleier nehmen sie den fundamentalen Wandel der 1990er Jahre ihres Landes als leeres Versprechen und Lüge wahr, die politischen Kämpfe und die militärische Besatzung durch den russischen Nachbarn. Der als kultureller Durchbruch der aktuellen georgischen Literatur gefeierte Debüt-Roman von Luka Bakanidze spiegelt die Schattenseite des Lebens mit lakonischem Slang und in absoluter Wahrhaftigkeit aus der Perspektive der Außenseiter.

Der Journalist, Poet und Autor Luka Bakanidze wurde 1982 im georgischen Tbilissi geboren. Sein erstes Buch, der Gedichtband „Mein Gott, der Wanderer“, erschien 2010 im Kaukasischen Haus. Erste literarische Anerkennung gewann er mit Texten in der Zeitschrift Literaturuli Palitra durch seinen authentischen Stil und die außergewöhnlichen Themen. Sein Debütroman „Das dritte Ufer“ (Verlag Palitra L, Tbilissi 2014) stand auf der Shortlist des wichtigsten Literaturpreises SABA als bester Roman des Jahres 2015, mit dem Erzählband „Wo bist Du, Lazar“ gewann er den SABA-Preis 2017 und mit zwei anderen georgischen Autoren den Wettbewerb um die Erzählung des Jahres zum Thema „Lehrer“ (2017). Seine Erzählungen wurden auch ins Türkische übersetzt.