DER HALS DER GIRAFFE von JUDITH SCHALANSKY
Art.Nr.: 16723
Hersteller: Suhrkamp
EUR 11,00
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
BILDUNGSROMAN
>> Suhrkamp (st), Berlin 2012
Taschenbuch, 222 Seiten
Verlagstext:
»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jahres« und die Leserinnen und Leser machten ihn zum Bestseller. Schauplatz der Geschichte ist eine der irrwitzigsten Anstalten der Welt: die Schule.
Erlkoenig sagt:
Vorsicht: die lesbische Autorin Judith Schalansky baut in ihren "Bildungsroman" zwar eine kleine einschlägige Episode ein - zur Abwechslung entwickelt hier mal die Lehrerin Gefühle für die Schülerin! - aber das ist wirklich nicht mehr als eine Episode...
Ansonsten steht und fällt der potentielle Lesegenuss damit, ob man Freude an einer der unsympathischsten Roman-Hauptfiguren überhaupt haben kann oder nicht. Mir ging´s so, dass ich schon nach wenigen Seiten einen so unüberwindlichen Ekel gegenüber Frau Inge Lohmark empfunden habe, das ich aus Selbstschutz nicht weitergelesen habe...
Eindeutig: es spricht für das schriftstellerische Können von Judith Schalansky, wenn sie einen friedfertigen Homobuchhändler nach einer Viertelstunde Lektüre dazu gebracht hat, die Hauptfigur ihres Buches eigenhändig ermorden zu wollen, wenn sie denn in Fleisch und Blut vor ihm stünde....
>> Suhrkamp (st), Berlin 2012
Taschenbuch, 222 Seiten
Verlagstext:
»Der beste Roman des Jahres.« Hubert Winkels, Deutschlandfunk Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jahres« und die Leserinnen und Leser machten ihn zum Bestseller. Schauplatz der Geschichte ist eine der irrwitzigsten Anstalten der Welt: die Schule.
Erlkoenig sagt:
Vorsicht: die lesbische Autorin Judith Schalansky baut in ihren "Bildungsroman" zwar eine kleine einschlägige Episode ein - zur Abwechslung entwickelt hier mal die Lehrerin Gefühle für die Schülerin! - aber das ist wirklich nicht mehr als eine Episode...
Ansonsten steht und fällt der potentielle Lesegenuss damit, ob man Freude an einer der unsympathischsten Roman-Hauptfiguren überhaupt haben kann oder nicht. Mir ging´s so, dass ich schon nach wenigen Seiten einen so unüberwindlichen Ekel gegenüber Frau Inge Lohmark empfunden habe, das ich aus Selbstschutz nicht weitergelesen habe...
Eindeutig: es spricht für das schriftstellerische Können von Judith Schalansky, wenn sie einen friedfertigen Homobuchhändler nach einer Viertelstunde Lektüre dazu gebracht hat, die Hauptfigur ihres Buches eigenhändig ermorden zu wollen, wenn sie denn in Fleisch und Blut vor ihm stünde....