Produktbeschreibung
>> cbj (Random House) , München 2014
TB , 474 Seiten
Vergriffen. 1 Exemplar vorrätig. Seiten minimal nachgedunkelt
Verlagstext:
August 1914. Endlich hat der große Krieg, den alle kommen spürten, wirklich begonnen. Das junge Paar Fritz und Mila wird gemeinsam mit so vielen anderen in den Taumel aus Kriegsbegeisterung und Feindseligkeit hineingerissen. Doch auch zwischen den beiden scheinen sich unkontrollierbare Gefühle zu erheben: Fritz erhofft sich vom Krieg eine Art Reinigung von verbotenen Gefühlen, die er nicht mal Mila anvertrauen kann, und meldet sich freiwillig an die Front. Und Mila bekommt plötzlich heftige Anfeindungen zu spüren, weil ihr Vater Franzose war und Frankreich jetzt als »Erbfeind« gilt...
Erlkoenig sagt:
Die Thematisierung von Homosexualität (darum geht´s bei den "verbotenen Gefühlen!") in einem Jugendbuch, in dem es "eigentlich" um etwas völlig anderes geht, ist durchaus ungewöhnlich und auch positiv zu werten.
„Homosexualität war damals eine brisante Sache“, sagt Jürgen Seidel. „An ein Outing war gar nicht zu denken. Das lag an der damaligen Unfähigkeit, damit umzugehen, aber auch an der allgemeinen Unwissenheit“.
Sicherlich eine zutreffende Aussage... und insofern auch nicht ganz unrealistisch, dass Seidel seinem jugendlichen Protagonisten keine Chance gibt, sein Schwulsein anzunehmen oder gar auszuleben.
Trotzdem... Das vorherrschende Gefühl, das der Autor bei sensiblen LeserInnen für Fritz erreichen wird, ist "Mitleid". Sicher wirklich gut gemeint, aber so ganz wohl wird mir dabei nicht...
TB , 474 Seiten
Vergriffen. 1 Exemplar vorrätig. Seiten minimal nachgedunkelt
Verlagstext:
August 1914. Endlich hat der große Krieg, den alle kommen spürten, wirklich begonnen. Das junge Paar Fritz und Mila wird gemeinsam mit so vielen anderen in den Taumel aus Kriegsbegeisterung und Feindseligkeit hineingerissen. Doch auch zwischen den beiden scheinen sich unkontrollierbare Gefühle zu erheben: Fritz erhofft sich vom Krieg eine Art Reinigung von verbotenen Gefühlen, die er nicht mal Mila anvertrauen kann, und meldet sich freiwillig an die Front. Und Mila bekommt plötzlich heftige Anfeindungen zu spüren, weil ihr Vater Franzose war und Frankreich jetzt als »Erbfeind« gilt...
Erlkoenig sagt:
Die Thematisierung von Homosexualität (darum geht´s bei den "verbotenen Gefühlen!") in einem Jugendbuch, in dem es "eigentlich" um etwas völlig anderes geht, ist durchaus ungewöhnlich und auch positiv zu werten.
„Homosexualität war damals eine brisante Sache“, sagt Jürgen Seidel. „An ein Outing war gar nicht zu denken. Das lag an der damaligen Unfähigkeit, damit umzugehen, aber auch an der allgemeinen Unwissenheit“.
Sicherlich eine zutreffende Aussage... und insofern auch nicht ganz unrealistisch, dass Seidel seinem jugendlichen Protagonisten keine Chance gibt, sein Schwulsein anzunehmen oder gar auszuleben.
Trotzdem... Das vorherrschende Gefühl, das der Autor bei sensiblen LeserInnen für Fritz erreichen wird, ist "Mitleid". Sicher wirklich gut gemeint, aber so ganz wohl wird mir dabei nicht...
