Produktbeschreibung
Projekte-Verlag Cornelius Halle 2010
Hardcover, 273 Seiten
Verlagstext:
Der Schnakenhascher war ein Vaterwort. Für Alexander Liebezeit wird es zum Syninym für den herbeigesehnten Bruder Raul, dem er in seiner Erinnerung versucht, Gestalt und Gesicht zu geben. Seine Zweifel am Sinn seiner Niederschrift steigen in dem Maße, wie ihm die Phantasie immer neue Bilder einer Kindheit vorgaukelt.
In der imaginären Stadt Lulu begegnen den Brüdern Zauberkünstler, Kinderbanden, heimtückische Nähmaschinen und unheimliche Hausmeister.
Der Erzähler erinnert sich an Rituale auf Schulhöfen und in Abrißhäusern, an Ferienreisen in eine Nervenklinik und zu anderen verwunschenen Orten. Doch er muß sich auch der Frage stellen, ob der Bruder nicht nur ein Phantom ist.
Wie er aus seinem inneren Labyrinth herausfinden wird, bleibt bis zum Schluß offen. So ist seine Reise in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, unterbrochen von Abstürzen und Ausflüchten, auch ein aberwitziges Experiment auf der Suche nach sich selbst.
"Der Fernseher läuft ohne Ton, ich schaue nur auf, wenn mein Bruder auf dem Bildschirm erscheint. Weil ich ihn nicht hören kann, hält er ab und zu ein Plakat in die Kamera. Pelle der Eroberer steht darauf. Oder: Wir Jungpioniere lernen für den Frieden. Oder auch nur Hi, Alter. Er winkt und ich winke zurück. Er hatte es ja nicht nötig, älter zu werden. Und ebensowenig hältst du es jetzt für nötig, mir Erklärungen für deine Anwesenheit in Sendungen, die vor Nostalgie triefen, zu geben. Nach solchen Begegnungen kann es mir niemand verübeln, daß ich mich maßvoll betrinke."
Hardcover, 273 Seiten
Verlagstext:
Der Schnakenhascher war ein Vaterwort. Für Alexander Liebezeit wird es zum Syninym für den herbeigesehnten Bruder Raul, dem er in seiner Erinnerung versucht, Gestalt und Gesicht zu geben. Seine Zweifel am Sinn seiner Niederschrift steigen in dem Maße, wie ihm die Phantasie immer neue Bilder einer Kindheit vorgaukelt.
In der imaginären Stadt Lulu begegnen den Brüdern Zauberkünstler, Kinderbanden, heimtückische Nähmaschinen und unheimliche Hausmeister.
Der Erzähler erinnert sich an Rituale auf Schulhöfen und in Abrißhäusern, an Ferienreisen in eine Nervenklinik und zu anderen verwunschenen Orten. Doch er muß sich auch der Frage stellen, ob der Bruder nicht nur ein Phantom ist.
Wie er aus seinem inneren Labyrinth herausfinden wird, bleibt bis zum Schluß offen. So ist seine Reise in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, unterbrochen von Abstürzen und Ausflüchten, auch ein aberwitziges Experiment auf der Suche nach sich selbst.
"Der Fernseher läuft ohne Ton, ich schaue nur auf, wenn mein Bruder auf dem Bildschirm erscheint. Weil ich ihn nicht hören kann, hält er ab und zu ein Plakat in die Kamera. Pelle der Eroberer steht darauf. Oder: Wir Jungpioniere lernen für den Frieden. Oder auch nur Hi, Alter. Er winkt und ich winke zurück. Er hatte es ja nicht nötig, älter zu werden. Und ebensowenig hältst du es jetzt für nötig, mir Erklärungen für deine Anwesenheit in Sendungen, die vor Nostalgie triefen, zu geben. Nach solchen Begegnungen kann es mir niemand verübeln, daß ich mich maßvoll betrinke."
