DER STURMGONDOLIERE von PETER NATHSCHLÄGER
Art.Nr.: 19799
Hersteller: Grössenwahn Verlag
EUR 12,90
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
>> Größenwahn Verlag, Frankfurt 2016
Hardcover, 222 Seiten
Verlagstext:
Paolo Meduccini war kein gewöhnlicher Junge. Er sauste mit seinem scheppernden Fahrrad schneller als alle anderen Kinder aus Montaione die toskanischen Hügel hinab, war der Mittelpunkt seiner Clique, träumte fliegen zu können wie ein Flugzeug, roch nach Karamellbonbons und Heu – und immer wieder umhüllte ihn eine seltsame, betrübliche Leere. An einem heißen Sommertag verliebte sich Julia in diesen Jungen, genau an dem Tag, an dem auch der fremde Lucian in Paolos Leben trat. Eine Begegnung mit verheerenden Folgen. Der Sommer 1979 in der Toskana sollte der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden. Ein Sommer, angefüllt mit Träumen, Ölbildern, Geheimnissen, Lügen und der Legende vom Sturmgondoliere, der mit Blitz und Donner gesegelt kommt und die Menschen das Fürchten lehrt.
Zehn Jahre später, unter einem ähnlichen Gewitterhimmel, wird Paolo Meduccini in eine Katastrophe und ein Wunder gleichermaßen verwickelt: Als Einziger überlebt er den Absturz eines Flugzeugs beim Landeanflug auf Wien. Aber ist er es wirklich? Oder versucht ein Hochstapler seine Fäden zu ziehen? Die Psychologin Graszyna Zanger und der Ermittler Frank Reinhard folgen einer verwirrenden Spur und ihre Recherchen führen sie in das idyllische Montaione. Was sie dort jedoch entdecken, ist eine Tragödie, die sie an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft bringt.
Peter Nathschläger beherrscht das Schreiben als wäre es Weberei: eine der ältesten Techniken zur Herstellung von Flächenbildern, um eine zutiefst menschliche Geschichte über die Sünden der Eltern zu erzählen. Das Wissen um verlorene Chancen und die Suche nach Erlösung bilden die vorgespannten Kettfäden. Die Möglichkeit der Versöhnung wird zum Schussfaden, der sich, rechtwinklig kreuzend, durch die gesamte Webbreite zieht. Das Ergebnis ist dieser höchst stoffliche Roman mit toskanischen Bildern, gewitterhaltigem Himmel und hoffnungsstrahlenden Gedanken. Ein Abbild des Lebens selbst. Das erträumte, das versäumte, das erduldete, das heutige Leben.
Erlkoenig sagt:
Der hitzeflirrende Sommer 1979 in der Toskana bildet den Auftakt: Paolo trifft auf das Mädchen Julia – und auf Lucian, den anderen, fremden Jungen. Eine dramatische Dreierkonstellation!
10 Jahre später: Paolo überlebt als Einziger einen Flugzeugabsturz. Doch ist er es wirklich? Nach und nach enthüllen sich die unfassbaren Hintergründe einer Tragödie …
Nathschläger neigt dazu, dramaturgisch ein wenig dick aufzutragen. Aber er kann schreiben – und daher empfehlen wir diese ein wenig gespenstische, ein bisschen tragische Geschichte ganz entschieden!
(Thomas Ott, "Katalog der schwulen Buchläden" Sommer 2016)
Hardcover, 222 Seiten
Verlagstext:
Paolo Meduccini war kein gewöhnlicher Junge. Er sauste mit seinem scheppernden Fahrrad schneller als alle anderen Kinder aus Montaione die toskanischen Hügel hinab, war der Mittelpunkt seiner Clique, träumte fliegen zu können wie ein Flugzeug, roch nach Karamellbonbons und Heu – und immer wieder umhüllte ihn eine seltsame, betrübliche Leere. An einem heißen Sommertag verliebte sich Julia in diesen Jungen, genau an dem Tag, an dem auch der fremde Lucian in Paolos Leben trat. Eine Begegnung mit verheerenden Folgen. Der Sommer 1979 in der Toskana sollte der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden. Ein Sommer, angefüllt mit Träumen, Ölbildern, Geheimnissen, Lügen und der Legende vom Sturmgondoliere, der mit Blitz und Donner gesegelt kommt und die Menschen das Fürchten lehrt.
Zehn Jahre später, unter einem ähnlichen Gewitterhimmel, wird Paolo Meduccini in eine Katastrophe und ein Wunder gleichermaßen verwickelt: Als Einziger überlebt er den Absturz eines Flugzeugs beim Landeanflug auf Wien. Aber ist er es wirklich? Oder versucht ein Hochstapler seine Fäden zu ziehen? Die Psychologin Graszyna Zanger und der Ermittler Frank Reinhard folgen einer verwirrenden Spur und ihre Recherchen führen sie in das idyllische Montaione. Was sie dort jedoch entdecken, ist eine Tragödie, die sie an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft bringt.
Peter Nathschläger beherrscht das Schreiben als wäre es Weberei: eine der ältesten Techniken zur Herstellung von Flächenbildern, um eine zutiefst menschliche Geschichte über die Sünden der Eltern zu erzählen. Das Wissen um verlorene Chancen und die Suche nach Erlösung bilden die vorgespannten Kettfäden. Die Möglichkeit der Versöhnung wird zum Schussfaden, der sich, rechtwinklig kreuzend, durch die gesamte Webbreite zieht. Das Ergebnis ist dieser höchst stoffliche Roman mit toskanischen Bildern, gewitterhaltigem Himmel und hoffnungsstrahlenden Gedanken. Ein Abbild des Lebens selbst. Das erträumte, das versäumte, das erduldete, das heutige Leben.
Erlkoenig sagt:
Der hitzeflirrende Sommer 1979 in der Toskana bildet den Auftakt: Paolo trifft auf das Mädchen Julia – und auf Lucian, den anderen, fremden Jungen. Eine dramatische Dreierkonstellation!
10 Jahre später: Paolo überlebt als Einziger einen Flugzeugabsturz. Doch ist er es wirklich? Nach und nach enthüllen sich die unfassbaren Hintergründe einer Tragödie …
Nathschläger neigt dazu, dramaturgisch ein wenig dick aufzutragen. Aber er kann schreiben – und daher empfehlen wir diese ein wenig gespenstische, ein bisschen tragische Geschichte ganz entschieden!
(Thomas Ott, "Katalog der schwulen Buchläden" Sommer 2016)