DIE LEIDENSCHAFT DER UNSCHULDIGEN von ULRIKE HEIDER

Art.Nr.: 19156

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Produktbeschreibung

LIEBE UND BEGEHREN IN DER KINDHEIT – DREIZEHN ERINNERUNGEN

Bertz + Fischer, Berlin 2015
Paperback, 20 Fotos, 204 Seiten


Verlagstext:

Können Kinder lieben? Empfinden sie Erotisches? Wie steht es mit ihrer Sexualität?

Dreizehn Frauen und Männer zwischen 30 und 80 Jahren teilten ihre Erinnerungen an romantische Schwärmereien, erotische Fantasien und präsexuelle Abenteuer in ihrer Kindheit mit der Autorin. Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie der Künste, schlug sich zehnjährig mit einem anderen Jungen, der seine Jutta beleidigt hatte. Mit blutig geschlagener Nase wurde der kleine Held danach von der Angebeteten getröstet und "die Liebe war unendlich".
Die Künstlerin Chris Piazza erlebte schon im Kindergarten die intensivsten Gefühle ihres Lebens. Als ihr kleiner Freund beim Spielen hingefallen war, hielt sie den vermeintlich Sterbenden im Arm.
Ulrike Heider selbst verband eine wortlose Liebe mit ihrem siebenjährigen Klassenkameraden, genährt nur von sehnsüchtigen Blicken und der Macht der Fantasie.
Andere erinnern sich an weniger "Unschuldiges" und berichten etwa von kollektiven sexuellen Spielen der Dorfkinder.

Die facettenreiche Sammlung von Erinnerungen gewährt einen Blick auf das Liebesleben von Kindern. Nach all den traurigen Berichten über Opfer sexuellen Missbrauchs bietet das Buch erfrischendes, in einigen Fällen auch provozierendes neues Material für die jüngst so einseitig geführte Debatte um kindliche Sexualität.