Produktbeschreibung
DER BERICHT EINES HOMOSEXUELLEN ÜBER SEINE KZ-HAFT VON 1939 - 1945
>> Merlin Verlag , Gifkendorf 2014 (6. Auflage; Erstausgabe ebda. 1972)
Paperback, 172 Seiten
Verlagstext:
Über die Verfolgung der Homosexuellen während des Hitler-Regimes gibt es wenig Literatur. Spärlich sind die Informationen über die Inkriminierung, Erniedrigung und Ermordung von Homosexuellen während der Nazizeit. Die Homosexuellen standen in der Hierarchie der Konzentrationslager auf der untersten Stufe. Auch nach dem Krieg setzte sich für die "Männer mit dem Rosa Winkel" die strafrechtliche Verfolgung und die gesellschaftliche Ächtung fort. Heinz Heger berichtet in diesem Buch schonungslos von den beschämenden Ereignissen in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Flossenburg.
Erlkoenig sagt:
Als dieses Buch 1972 erstmals erschien, war die Verfolgung der Homosexuellen im "Dritten Reich" noch ein weitgehend ungebrochenes Tabu. Erfahrungsberichte von Betroffenen gab es praktisch nicht, eine wissenschaftliche oder öffentliche Diskussion zum Thema ebensowenig.
Dafür galten aber auch in Österreich, wo sowohl der unter Pseudonym schreibende Verfasser "Heinz Heger" und auch dessen Bekannter, der ihm die hier wiedergegebenen Ereignisse mündlich berichtet hat, lebten, weiterhin antihomosexuelle Gesetze. Ein "coming out" mit Offenlegung der konkreten Lebensdaten und Namen erschien also den Beteiligten nicht möglich...
Ein Umstand, der immer wieder zu Diskussionen darüber führt(e), was die Genauigkeit und Authentizität des hier Geschilderten betrifft. Mittlerweile ist aber klar, dass das in diesem Buch Geschilderte trotz vorhandener kleinerer biographischer Ungenauigkeiten überwiegend durch die historische Forschung bestätigt und unterlegt werden kann.
>> Merlin Verlag , Gifkendorf 2014 (6. Auflage; Erstausgabe ebda. 1972)
Paperback, 172 Seiten
Verlagstext:
Über die Verfolgung der Homosexuellen während des Hitler-Regimes gibt es wenig Literatur. Spärlich sind die Informationen über die Inkriminierung, Erniedrigung und Ermordung von Homosexuellen während der Nazizeit. Die Homosexuellen standen in der Hierarchie der Konzentrationslager auf der untersten Stufe. Auch nach dem Krieg setzte sich für die "Männer mit dem Rosa Winkel" die strafrechtliche Verfolgung und die gesellschaftliche Ächtung fort. Heinz Heger berichtet in diesem Buch schonungslos von den beschämenden Ereignissen in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Flossenburg.
Erlkoenig sagt:
Als dieses Buch 1972 erstmals erschien, war die Verfolgung der Homosexuellen im "Dritten Reich" noch ein weitgehend ungebrochenes Tabu. Erfahrungsberichte von Betroffenen gab es praktisch nicht, eine wissenschaftliche oder öffentliche Diskussion zum Thema ebensowenig.
Dafür galten aber auch in Österreich, wo sowohl der unter Pseudonym schreibende Verfasser "Heinz Heger" und auch dessen Bekannter, der ihm die hier wiedergegebenen Ereignisse mündlich berichtet hat, lebten, weiterhin antihomosexuelle Gesetze. Ein "coming out" mit Offenlegung der konkreten Lebensdaten und Namen erschien also den Beteiligten nicht möglich...
Ein Umstand, der immer wieder zu Diskussionen darüber führt(e), was die Genauigkeit und Authentizität des hier Geschilderten betrifft. Mittlerweile ist aber klar, dass das in diesem Buch Geschilderte trotz vorhandener kleinerer biographischer Ungenauigkeiten überwiegend durch die historische Forschung bestätigt und unterlegt werden kann.
