Produktbeschreibung
>> Unionsverlag
Zürich 2025
Originaltitel: Zuqaq al-Midaqq (1947)
Aus dem Arabischen von Doris Kilias
Softcover, 432 Seiten
Verlagstext:
Einst glänzte die Midaq-Gasse wie ein Stern in der Geschichte des mächtigen Kairo. Inzwischen sind die Arabesken am berühmten Kirscha-Kaffeehaus bröcklig und morsch geworden. Onkel Kamil, der Bonbonverkäufer, der alte Dichter, den keiner mehr hören will, seit es das Radio gibt, der stolze Chef der Handelsfirma, ja sogar der düstere Zita, der aus Menschen Krüppel macht, damit sie besser betteln können - sie alle spüren die neue Zeit, deren Rhythmus die Stadt erobert. Jeder sucht seinen eigenen Weg in die Zukunft. Umm Hamida, Chronistin aller Nachrichten und wandelndes Lexikon aller Missetaten, hat täglich mehr zu erzählen über die Geheimnisse dieser Gasse, denn eine Welt ist in Unordnung geraten. In diesem Roman wird eine Altstadtgasse von Kairo zum Mikrokosmos einer Welt im Umbruch.
Erlkoenig sagt:
Etwas flapsig könnte man dieses 1947 erschienene Buch des Nobelpreisträgers als eine ägyptische Version der "Lindenstraße" bezeichnen: Kairos ehemals ehrwürdige "Midaq-Gasse" bildet einen Mikrokosmos, in dem sich eine ganze Welt im Umbruch widerspiegelt. Und um beim Bild zu bleiben: Was in der "Lindenstraße" Carsten Flöter, ist hier Meister Kirscha, der Kaffeehausbesitzer. Der handelt sich nämlich immer wieder Ärger mit seiner resoluten Gattin ein, wenn er allzu offensichtlich mit einem jungen Mann anbandelt. Sein schlechtes Gewissen hält sich jedoch in Grenzen: "Ihr habt eure Religion, ich habe meine!", pflegt er zu sagen...
Zürich 2025
Originaltitel: Zuqaq al-Midaqq (1947)
Aus dem Arabischen von Doris Kilias
Softcover, 432 Seiten
Verlagstext:
Einst glänzte die Midaq-Gasse wie ein Stern in der Geschichte des mächtigen Kairo. Inzwischen sind die Arabesken am berühmten Kirscha-Kaffeehaus bröcklig und morsch geworden. Onkel Kamil, der Bonbonverkäufer, der alte Dichter, den keiner mehr hören will, seit es das Radio gibt, der stolze Chef der Handelsfirma, ja sogar der düstere Zita, der aus Menschen Krüppel macht, damit sie besser betteln können - sie alle spüren die neue Zeit, deren Rhythmus die Stadt erobert. Jeder sucht seinen eigenen Weg in die Zukunft. Umm Hamida, Chronistin aller Nachrichten und wandelndes Lexikon aller Missetaten, hat täglich mehr zu erzählen über die Geheimnisse dieser Gasse, denn eine Welt ist in Unordnung geraten. In diesem Roman wird eine Altstadtgasse von Kairo zum Mikrokosmos einer Welt im Umbruch.
Erlkoenig sagt:
Etwas flapsig könnte man dieses 1947 erschienene Buch des Nobelpreisträgers als eine ägyptische Version der "Lindenstraße" bezeichnen: Kairos ehemals ehrwürdige "Midaq-Gasse" bildet einen Mikrokosmos, in dem sich eine ganze Welt im Umbruch widerspiegelt. Und um beim Bild zu bleiben: Was in der "Lindenstraße" Carsten Flöter, ist hier Meister Kirscha, der Kaffeehausbesitzer. Der handelt sich nämlich immer wieder Ärger mit seiner resoluten Gattin ein, wenn er allzu offensichtlich mit einem jungen Mann anbandelt. Sein schlechtes Gewissen hält sich jedoch in Grenzen: "Ihr habt eure Religion, ich habe meine!", pflegt er zu sagen...
