DIE VERSCHWULUNG DER WELT von JOACHIM HELFER & RASHID EL-DAIF
Art.Nr.: 09914-MA
Hersteller: Suhrkamp
EUR 7,95
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
REDE GEGEN REDE - BEIRUT-BERLIN
>> Suhrkamp, Frankfurt/M. 2006
Aus dem Arabischen von Günther Orth
Taschenbuch, 199 Seiten
Vergriffen
Mängelexemplare, am Fußschnitt gestempelt. Minimale Lagerspuren...
Verlagstext:
Zwei Männer auf einem Diwan: Das Austauschprogramm »West-östlicher Diwan« bringt Schriftsteller aus Deutschland und der arabischen Welt paarweise zusammen, um durch ihr Kennenlernen dem vielbeschworenen ›Kampf der Kulturen‹ entgegenzuwirken. Joachim Helfer und Rashid al-Daif haben die Aufforderung zum Gespräch ernstgenommen. So entstand ein verblüffendes Buch: Der libanesische Autor schreibt ein Protokoll, dessen Gegenstand sein deutscher Kollege ist – und zwar als Privatperson. Er kommentiert dessen gleichgeschlechtliche Lebensweise, beschreibt Ansichten zu Sexualität, Liebe und Moral, die ihm fremd sind. Der deutsche Autor reagiert darauf mit radikaler Offenheit, schildert die Begegnung aus seiner Sicht und zeigt am Text des libanesischen Kollegen dessen eigene, zwischen Tradition und Moderne hin und her gerissenen Vorstellungen von Männer- und Frauenrollen auf. Am Ende macht der auf beiden Seiten mit dem Mut zur Selbstentblößung geführte Dialog erschreckend deutlich, wie sehr im Verhältnis zwischen Orient und Okzident das Private das Politische ist.
»Ich glaube wirklich an Freiheit. Und Freiheit kann ja nur Ritenlosigkeit heißen. Ich habe es einmal die ›Verschwulung‹ der Welt genannt: in einer paradiesisch-feuchten unschuldigen Weise alle diese rituellen Schranken aufzuheben.« Hubert Fichte
>> Suhrkamp, Frankfurt/M. 2006
Aus dem Arabischen von Günther Orth
Taschenbuch, 199 Seiten
Vergriffen
Mängelexemplare, am Fußschnitt gestempelt. Minimale Lagerspuren...
Verlagstext:
Zwei Männer auf einem Diwan: Das Austauschprogramm »West-östlicher Diwan« bringt Schriftsteller aus Deutschland und der arabischen Welt paarweise zusammen, um durch ihr Kennenlernen dem vielbeschworenen ›Kampf der Kulturen‹ entgegenzuwirken. Joachim Helfer und Rashid al-Daif haben die Aufforderung zum Gespräch ernstgenommen. So entstand ein verblüffendes Buch: Der libanesische Autor schreibt ein Protokoll, dessen Gegenstand sein deutscher Kollege ist – und zwar als Privatperson. Er kommentiert dessen gleichgeschlechtliche Lebensweise, beschreibt Ansichten zu Sexualität, Liebe und Moral, die ihm fremd sind. Der deutsche Autor reagiert darauf mit radikaler Offenheit, schildert die Begegnung aus seiner Sicht und zeigt am Text des libanesischen Kollegen dessen eigene, zwischen Tradition und Moderne hin und her gerissenen Vorstellungen von Männer- und Frauenrollen auf. Am Ende macht der auf beiden Seiten mit dem Mut zur Selbstentblößung geführte Dialog erschreckend deutlich, wie sehr im Verhältnis zwischen Orient und Okzident das Private das Politische ist.
»Ich glaube wirklich an Freiheit. Und Freiheit kann ja nur Ritenlosigkeit heißen. Ich habe es einmal die ›Verschwulung‹ der Welt genannt: in einer paradiesisch-feuchten unschuldigen Weise alle diese rituellen Schranken aufzuheben.« Hubert Fichte