Produktbeschreibung
>> Berlin Verlag, Berlin 2007
Originalausgabe: DORIAN, Penguin, London 2002
Aus dem Englischen von Robin Detje
Hardcover mit Schutzumschlag, 349 Seiten
Vergriffen:
3 Exemplare vorrätig. Mängelexemplare, Fußschnitt gestempelt. Umschlag mit ganz kleinen Läsuren, sonst praktisch neuwertig
Verlagstext:
1981, kurz vor dem Ausbruch der Aidsepidemie. Eben noch hatten viele Schwule geglaubt, die große Party aus Sex, Drogen und Dekadenz ginge ewig weiter, da finden sich die ersten unter ihnen auf dem Sterbebett. Nur einer gibt sich weiter den zügellosesten Sinnesfreuden hin: Der ewig junge Dorian, ein Mann von schmerzlicher Schönheit, der immun gegen das Virus ist.Will Self verlegt Oscar Wildes legendären Roman vom Bildnis des Dorian Gray in das London und New York zu Zeiten von Lady Di und HIV. Ein überschäumendes und bitterböses Sittenbild, geschrieben in Trauer und Zorn.
die schwulen Buchläden:
Oscar Wildes Schöpfung „Dorian Gray“ ist längst unsterblich(!) geworden und hat sich zu einer mythologischen Figur entwickelt. Diesen Mythos nimmt sich Will Self, einer der radikalsten jungen Autoren Englands, hier als Vorlage. Er verlegt die Handlung in die 80er-Jahre des 20 Jahrhunderts, ansonsten bleibt er dem Original ziemlich treu. Allerdings fällt seine Version noch abgründiger und schwärzer aus, und natürlich auch schwuler. Der Titelheld treibt sich in der Schwulenszene der frühen achtziger Jahre herum, ein schamloser, schöner Junge, der unberührt von Alter und Krankheit bleibt, während an seiner Stelle sein Videobild altert und alle anderen dahingerafft werden. Das Gefühl, unsterblich zu sein, macht ihn zum Sadisten, der mordet und seine Liebhaber vorsätzlich infiziert... Düster, aufregend, erschreckend aktuell und sehr unterhaltsam…
Pressestimmen:
»Ein überschäumendes und bitterböses Sittenbild, das nahe am Original geblieben ist, geschrieben in Trauer und im Zorn.»
(BOX Juli 2007)
Wo Wilde mit seltener Bösartigkeit die Dekadenz des Fin de Siécle kolportiert, bearbeitet Self die Oberflächlichkeiten der drogenschwangeren 1980er mit Schlachtermesser, Word-Prozessor und seltenem sprachlichen Talent.
(Paul Schulz in der Siegessäule April 2007)
Originalausgabe: DORIAN, Penguin, London 2002
Aus dem Englischen von Robin Detje
Hardcover mit Schutzumschlag, 349 Seiten
Vergriffen:
3 Exemplare vorrätig. Mängelexemplare, Fußschnitt gestempelt. Umschlag mit ganz kleinen Läsuren, sonst praktisch neuwertig
Verlagstext:
1981, kurz vor dem Ausbruch der Aidsepidemie. Eben noch hatten viele Schwule geglaubt, die große Party aus Sex, Drogen und Dekadenz ginge ewig weiter, da finden sich die ersten unter ihnen auf dem Sterbebett. Nur einer gibt sich weiter den zügellosesten Sinnesfreuden hin: Der ewig junge Dorian, ein Mann von schmerzlicher Schönheit, der immun gegen das Virus ist.Will Self verlegt Oscar Wildes legendären Roman vom Bildnis des Dorian Gray in das London und New York zu Zeiten von Lady Di und HIV. Ein überschäumendes und bitterböses Sittenbild, geschrieben in Trauer und Zorn.
die schwulen Buchläden:
Oscar Wildes Schöpfung „Dorian Gray“ ist längst unsterblich(!) geworden und hat sich zu einer mythologischen Figur entwickelt. Diesen Mythos nimmt sich Will Self, einer der radikalsten jungen Autoren Englands, hier als Vorlage. Er verlegt die Handlung in die 80er-Jahre des 20 Jahrhunderts, ansonsten bleibt er dem Original ziemlich treu. Allerdings fällt seine Version noch abgründiger und schwärzer aus, und natürlich auch schwuler. Der Titelheld treibt sich in der Schwulenszene der frühen achtziger Jahre herum, ein schamloser, schöner Junge, der unberührt von Alter und Krankheit bleibt, während an seiner Stelle sein Videobild altert und alle anderen dahingerafft werden. Das Gefühl, unsterblich zu sein, macht ihn zum Sadisten, der mordet und seine Liebhaber vorsätzlich infiziert... Düster, aufregend, erschreckend aktuell und sehr unterhaltsam…
Pressestimmen:
»Ein überschäumendes und bitterböses Sittenbild, das nahe am Original geblieben ist, geschrieben in Trauer und im Zorn.»
(BOX Juli 2007)
Wo Wilde mit seltener Bösartigkeit die Dekadenz des Fin de Siécle kolportiert, bearbeitet Self die Oberflächlichkeiten der drogenschwangeren 1980er mit Schlachtermesser, Word-Prozessor und seltenem sprachlichen Talent.
(Paul Schulz in der Siegessäule April 2007)
