EINE BRATSCHE GEHT FLÖTEN von INGE LÜTT
Art.Nr.: 17548
Hersteller: Querverlag
EUR 12,90
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
>> Querverlag, Berlin 2013
Paperback, 188 Seiten
Ulhart Sansheimer, Bratschist im Suhler Orchester, sechtes Pult, wird am Bach-Denkmal einer Thüringer Kleinstadt mit einem sauberen Kopfschuss tot aufgefunden. Mäßig betrauert von Familie, Kollegen und Bekannten, wurde Sansheimer zuletzt gesehen, als er in einer Arnstädter Gastwirtschaft Knoblauchbaguettes aß. Kommissarin Karin Rogener leitet die Ermittlungen rund um das Musikfestival Thuringia sonat und wirbelt mit ihrer ironischen Art und unangenehmen Fragen mächtig Staub auf ob im Musikarchiv, in der Festivalleitung, der Lokalpresse und Landespolitik oder unter den Orchesterkollegen , immer auf der Suche nach dem Täter. Dass die Lebenspartnerin auch noch als Gastsolistin bei den Festwochen auftreten wird, versüßt und kompliziert die Angelegenheit für die Kommissarin um Einiges. Dann muss Rogener erkennen, dass sogar in gehobeneren Kreisen jedes Mittel recht ist, um unliebsame Querulanten aus dem Weg zu räumen und sich einen Platz in der diffizilen Kulturlandschaft zu sichern.Thuringia sonat, das schon. Thuringia sanguit aber umso mehr.
"Normalerweise gehe ich gerne ins Büro. Aber gleich nach dem Urlaub als Erstes eine Leiche auf dem Schreibtisch vorzufinden, das stellt doch eine der unangenehmeren Arten dar, die Arbeit wieder aufzunehmen. „Du bist bei der Kripo, Karin. Da muss man eben mit allem rechnen.“ Die Meinige hat gut reden. Auch sie ist beruflich meist mit Mord und Totschlag beschäftigt. Sie ist Opernsängerin, da ist so etwas eher normal. Einen Vorteil hat sie jedenfalls. Bei ihr ist, egal um welchen Tatbestand es geht, die Angelegenheit in der Regel nach rund drei Stunden beendet. Der Fall geklärt, die Schurken tot und das Kostüm hängt auch schon wieder auf dem Bügel. Angesichts der Leiche auf meinem Schreibtisch hätte ich gerne eine Partitur gehabt. Oder wenigstens einen Klavierauszug."
Paperback, 188 Seiten
Verlagsinfo:
"Normalerweise gehe ich gerne ins Büro. Aber gleich nach dem Urlaub als Erstes eine Leiche auf dem Schreibtisch vorzufinden, das stellt doch eine der unangenehmeren Arten dar, die Arbeit wieder aufzunehmen. „Du bist bei der Kripo, Karin. Da muss man eben mit allem rechnen.“ Die Meinige hat gut reden. Auch sie ist beruflich meist mit Mord und Totschlag beschäftigt. Sie ist Opernsängerin, da ist so etwas eher normal. Einen Vorteil hat sie jedenfalls. Bei ihr ist, egal um welchen Tatbestand es geht, die Angelegenheit in der Regel nach rund drei Stunden beendet. Der Fall geklärt, die Schurken tot und das Kostüm hängt auch schon wieder auf dem Bügel. Angesichts der Leiche auf meinem Schreibtisch hätte ich gerne eine Partitur gehabt. Oder wenigstens einen Klavierauszug."