Produktbeschreibung
>> Suhrkamp, Berlin 2013 [Erste Ausgabe: Suhrkamp, Frankfurt 1977]
Taschenbuch, 334 Seiten
Verlagsinfo:
Weimarer Republik: Die Gesellschaft ist im Umbruch und Georg mittendrin. Als Journalist beim Morgenboten wird er wiederholt vor schwere Entscheidungen gestellt. Dann trifft er auch noch den jungen Fred und stürzt sich Hals über Kopf in eine Liebe, die sein Leben auf den Kopf stellt …
Siegfried Kracauer (1889-1966) war nicht nur einer der bedeutendsten Soziologen und Philosophen seiner Zeit, sondern auch ein großer Prosaist. Die Neuentdeckung eines schillernden Gesellschaftsromans...
Erlkoenig sagt:
"Georg" erschien einige Jahre nach dem Tod Kracauers. Dass die hier beschriebene homoerotische Beziehung auf wirklich Erlebtes zurückging und daher als "Enthüllungs- und Schlüsselroman" zu lesen war, war da nur "Eingeweihten" bekannt und wurde kaum thematisiert. Erst als 2008(!) der Briefwechsel Kracauers mit dem Philosophen Theodor Adorno publiziert wurde, wurde klar, wer mit dem frühreifen "Prinzensohn mit den traurigen Augen" gemeint war: eben Theodor Adorno, den Kracauer als gerade 18jährigen in Frankfurt kennen lernte...
Taschenbuch, 334 Seiten
Verlagsinfo:
Weimarer Republik: Die Gesellschaft ist im Umbruch und Georg mittendrin. Als Journalist beim Morgenboten wird er wiederholt vor schwere Entscheidungen gestellt. Dann trifft er auch noch den jungen Fred und stürzt sich Hals über Kopf in eine Liebe, die sein Leben auf den Kopf stellt …
Siegfried Kracauer (1889-1966) war nicht nur einer der bedeutendsten Soziologen und Philosophen seiner Zeit, sondern auch ein großer Prosaist. Die Neuentdeckung eines schillernden Gesellschaftsromans...
Erlkoenig sagt:
"Georg" erschien einige Jahre nach dem Tod Kracauers. Dass die hier beschriebene homoerotische Beziehung auf wirklich Erlebtes zurückging und daher als "Enthüllungs- und Schlüsselroman" zu lesen war, war da nur "Eingeweihten" bekannt und wurde kaum thematisiert. Erst als 2008(!) der Briefwechsel Kracauers mit dem Philosophen Theodor Adorno publiziert wurde, wurde klar, wer mit dem frühreifen "Prinzensohn mit den traurigen Augen" gemeint war: eben Theodor Adorno, den Kracauer als gerade 18jährigen in Frankfurt kennen lernte...
