HOMOSEXUELLENVERFOLGUNG IN ÖSTERREICH - GESCHICHTE UND NACHGESCHICHTE

Art.Nr.: 20389

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Produktbeschreibung

ZEITGESCHICHTE 2/2016

StudienVerlag
, Innsbruck 2016
Paperback, 132 Seiten

Verlagstext:

Die Kriminalisierung weiblicher und männlicher Homosexualität blieb im österreichischen Strafrecht von 1852 bis 1971 nahezu unverändert. Erst die kleine Strafrechtsreform 1971 hob das Totalverbot der "Unzucht wider die Natur mit Personen desselben Geschlechts" auf.
Diese fünfundvierzig Jahre zurückliegende kleine Strafrechtsreform markiert - als eine prägende Zäsur für die rechtliche wie gesellschaftliche Verhandlung von Homosexualitäten im 20. Jahrhundert - den Ausgangspunkt dieses Heftes, dessen Beiträge sich auf mehreren Ebenen mit der Geschichte und Nachgeschichte der Homosexuellenverfolgung in Österreich befassen. Die AutorInnen legen darin aktuellste Ergebnisse für ein zeithistorisch kaum beforschtes Feld vor.

Aus dem Inhalt:
  • Elisa Heinrich: Editorial
  • Johann Karls Kirchknopf: Die strafrechtliche Vergolgung homosexueller Handlungen in Österreich im 20. Jahrhundert
  • Roman Birke / Barbara Kraml: Gleichzeitgkeit von Inklusion und Exklusion: Homosexuelle zwischen Verfolgung und Normalisierung in Österreich 1971
  • Elisa Heinrich: Marginalisierte Erinnerungen. Auseinandersetzung um homosexuelle NS-Opfer im Nachkriegsösterreich
  • Manuela Bauer: Werkstattbericht Forschungsprojekte QWIEN