Produktbeschreibung
Jaron , Berlin 2024 [Erstausgabe: Edition diá, Berlin 1992]
Mit einem Fotoessay von Burkhard Peter
Taschenbuch, 205 Seiten
Verlagstext:
Das Leben der Charlotte von Mahlsdorf, 1928 in Berlin geboren, war ein ungewöhnliches: Die trans Frau wuchs unter einem tyrannischen Vater im nationalsozialistischen Deutschland auf und eröffnete 1960 mit ihrer Sammlung, die sie unter widrigsten Umständen zusammengetragen hatte, das Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf. Die schwule und couragierte Aktivistin, die sich auch gegen das SED-System behauptete, emigrierte 1997 aufgrund neonazistischer Angriffe nach Schweden und starb 2002. Ihre spannende Autobiografie, die 1992 zum ersten Mal erschien, ist aufwühlend, witzig, frivol – und auch nach 30 Jahren noch aktuell. Mit der Neuauflage kehrt „Ich bin meine eigene Frau“ endlich wieder zurück in den Buchhandel.
Text zur ersten Auflage:
Unter einem tyrannischen Vater, der den mädchenhaften Knaben zu einem »echten« Soldaten machen will, wächst Charlotte von Mahlsdorf in Deutschland auf und schwuchtelt sich durch den Endkampf der Nazis. Als schwuler Transvestit war sie ihr Leben lang eine faszinierende Außenseiterin.
Charlotte von Mahlsdorf wurde 1928 als Lothar Berfelde in Berlin geboren. In jahrelanger Kleinarbeit und unter widrigen Umständen trug sie das Gründerzeitmuseum in Mahlsdorf zusammen, in dem sie lange Jahre auch lebte. 1992 wurde sie für ihre Verdienste um die Erhaltung von Kulturgütern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie starb 2002 in Berlin.
die schwulen Buchläden:
Das Leben von Deutschlands "berühmtestem Transvestiten", von ihr selbst erzählt: "Sie sollen am letzten Wochenende in Frauenkleidern auf einer Party gewesen sein", herrscht der finstere SED-Direktor den kleinen Museumsmitarbeiter Lothar Berfelde an. Die Antwort: "Aber ja, da haben sie richtig gehört. Ich hatte ein himmelblaues Kleid an, eine goldblonde Perücke auf, eine Perlenkette um den Hals und habe mich prächtig amüsiert." Alles andere darüber, wie man mit viel Humor, viel Bescheidenheit und noch mehr Mut durchs Leben gehen kann, liest man in diesem Buch.
Mit einem Fotoessay von Burkhard Peter
Taschenbuch, 205 Seiten
Verlagstext:
Das Leben der Charlotte von Mahlsdorf, 1928 in Berlin geboren, war ein ungewöhnliches: Die trans Frau wuchs unter einem tyrannischen Vater im nationalsozialistischen Deutschland auf und eröffnete 1960 mit ihrer Sammlung, die sie unter widrigsten Umständen zusammengetragen hatte, das Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf. Die schwule und couragierte Aktivistin, die sich auch gegen das SED-System behauptete, emigrierte 1997 aufgrund neonazistischer Angriffe nach Schweden und starb 2002. Ihre spannende Autobiografie, die 1992 zum ersten Mal erschien, ist aufwühlend, witzig, frivol – und auch nach 30 Jahren noch aktuell. Mit der Neuauflage kehrt „Ich bin meine eigene Frau“ endlich wieder zurück in den Buchhandel.
Text zur ersten Auflage:
Unter einem tyrannischen Vater, der den mädchenhaften Knaben zu einem »echten« Soldaten machen will, wächst Charlotte von Mahlsdorf in Deutschland auf und schwuchtelt sich durch den Endkampf der Nazis. Als schwuler Transvestit war sie ihr Leben lang eine faszinierende Außenseiterin.
Charlotte von Mahlsdorf wurde 1928 als Lothar Berfelde in Berlin geboren. In jahrelanger Kleinarbeit und unter widrigen Umständen trug sie das Gründerzeitmuseum in Mahlsdorf zusammen, in dem sie lange Jahre auch lebte. 1992 wurde sie für ihre Verdienste um die Erhaltung von Kulturgütern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie starb 2002 in Berlin.
die schwulen Buchläden:
Das Leben von Deutschlands "berühmtestem Transvestiten", von ihr selbst erzählt: "Sie sollen am letzten Wochenende in Frauenkleidern auf einer Party gewesen sein", herrscht der finstere SED-Direktor den kleinen Museumsmitarbeiter Lothar Berfelde an. Die Antwort: "Aber ja, da haben sie richtig gehört. Ich hatte ein himmelblaues Kleid an, eine goldblonde Perücke auf, eine Perlenkette um den Hals und habe mich prächtig amüsiert." Alles andere darüber, wie man mit viel Humor, viel Bescheidenheit und noch mehr Mut durchs Leben gehen kann, liest man in diesem Buch.
