KAMPF DER IDENTITÄTEN von JAN FEDDERSEN & PHILIPP GESSLER

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KAMPF DER IDENTITÄTEN von JAN FEDDERSEN & PHILIPP GESSLER

KAMPF DER IDENTITÄTEN von JAN FEDDERSEN & PHILIPP GESSLER

FÜR EINE RÜCKBESINNUNG AUF LINKE IDEALE

Ch. Links Verlag, Berlin 2021
Softcover, 224 Seiten


Verlagstext:

Wenige Themen polarisieren die Öffentlichkeit derzeit so sehr wie die sogenannte Identitätspolitik und die damit verbundene »Cancel Culture«. Ist sie eine legitime Strategie, um bislang diskriminierten, übergangenen Gruppen und ihren Anliegen Geltung zu verschaffen? Oder verschärft sie am Ende die Spaltung der Gesellschaft? Jan Feddersen und Philipp Gessler bestreiten in ihrem Buch nicht die Existenz von Rassismus und Traditionen der Benachteiligung, von einer Sprache, die Menschen diskriminiert und übergeht. Doch sie meinen: Wer Gruppenidentitäten überhöht, fördert Entsolidarisierung. Wenn sich nur noch diejenigen zu einem Thema äußern dürfen, die davon unmittelbar betroffen sind, lassen sich wichtige Debatten in der Demokratie kaum noch führen. Vor allem dann nicht, wenn mit Hinweis auf Ungerechtigkeiten ein offener Diskurs beschränkt wird. Deshalb plädieren die beiden für eine Rückbesinnung auf den Universalismus, der einmal ein linkes Projekt war. Dafür, dass wir uns als Individuen in unserem jeweiligen Verschiedensein respektieren. Und sie machen Vorschläge für eine fruchtbarere Debattenkultur.

Für das Buch sprachen die Autoren u.a. mit Cindy Adjei, René Aguigah, Till Randolf Amelung, Seyran Ateş, PaulaIrene Villa Braslavsky, Gianni Jovanovic, John Kantara, Daniel Kehlmann, Ijoma Mangold, Ahmad Mansour, Susan Neiman, Ronya Othmann, Susanne Schröter, Alice Schwarzer, Harald Welzer, Ulrike Winkelmann.

Jan Feddersen, Jahrgang 1957, ist Redakteur der taz, arbeitete auch für andere Medien, etwa den NDR oder Die Zeit, und ist Autor von Büchern besonders zu populärkulturellen Fragen. Seine publizistischen Schwerpunkte: Vergangenheitspolitik und Geschlechterdemokratie in queerer Hinsicht. Mit Philipp Gessler verfasste er 2020 das Buch »Phrase unser. Die blutleere Sprache der Kirche«.

Philipp Gessler, Jahrgang 1967, war viele Jahre Redakteur der taz und von Deutschlandfunk Kultur. Seit 2017 ist er Redakteur von zeitzeichen. Er ist Autor der Bücher »Der neue Antisemitismus. Hinter den Kulissen der Normalität« (2004), »Wolfgang Huber. Ein Leben für Protestantismus und Politik« (2012) und »Phrase unser« (2020, mit Jan Feddersen).

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