LIEBESTOD AUF LONG ISLAND von RICHARD KWIETNOWSKI (Regie)
Art.Nr.: 19083
Hersteller: Salzgeber, Edition
EUR 14,90
inkl. 19 % USt
Produktbeschreibung
Produktion: Großbritannien/Kanada 1997
Originaltitel: LOVE AND DEATH ON LONG ISLAND
Darsteller/innen: John Hurt, Jason Priestley, Fiona Loewi, Sheila Hancock, Harvey Atkin, Maury Chaykin u.a.
Filmstab: DREHBUCH Gilbert Adair, Richard Kwietniowski - KAMERA Oliver Curtis MUSIK Richard Grassby-Lewis, The Insects
DVD: PAL / Dolby Digital 2.0/ Format 16:9
Regionalcode: 2 / West- und Mitteleuropa
Sprachen: Deutsche Synchronfassung und englische Originalfassung
Laufzeit: 93 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Inhalt:
Giles De’Ath ist ein Schriftsteller, wie er im Buche steht. Er ist ausschließlich an den schönen, geistigen Dingen des Lebens interessiert und kann noch nicht einmal einen Videoplayer von einem Mikrowellengerät unterscheiden. Das ändert sich schlagartig, als er aus Versehen in eine Kinovorstellung der amerikanischen Teenie-Komödie „Hotpants College 2“ gerät und sich in den Hauptdarsteller Ronnie Bostock verliebt.
Um den alternden Kultschriftsteller ist es geschehen – er schickt seine Haushälterin nach Hause, schneidet Fotografien aus Magazinen aus, wird Videotheken-Stammgast und rätselt über die Schönheit an Orten, wo man sie niemals vermutet hätte. Als sein besorgter Agent zu einem Urlaub rät, bucht Giles De’Ath eine Reise nach Long Island, um sein ahnungsloses Idol zu treffen. Eine tragikomische Beziehung nimmt ihren Anfang …
Der Kultfilm von Richard Kwietnioski nach dem gleichnamigen Roman von Gilbert Adair verlegt den „Tod in Venedig“ ins moderne Videozeitalter. Der mehrfach für den Oscar nominierte Hauptdarsteller John Hurt spielt den skurrilen britischen Schriftsteller, „Beverly Hills, 90210“-Star Jason Priestley seinen unerreichbaren Schwarm, der bei „Rimbaud“ nur „Rambo“ versteht.
Erlkoenig sagt:
Man stelle sich vor, Visconti hätte für seinen "Tod in Venedig" den Tadzio mit einem 28jährigen besetzt, der wie 30 aussieht!
Es hilft diesem Film nicht, dass John Hurt großartig ist: die ganze Konstellation (alternder Feingeist entdeckt ephebophile Neigungen und entwickelt eine "amour fou" zu einem minderjährigen Teeniestar) wird durch eine der groteskesten Fehlbesetzungen des schwulen Kinos sowas von unglaubwürdig, dass man nur den Kopf schütteln kann.
offizieller Trailer (OmU):
