LOCUS SOLUS von RAYMOND ROUSSEL
Art.Nr.: 16102
Hersteller: Die Andere Bibliothek
EUR 36,00
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
>> Die andere Bibliothek, Berlin 2012
Originalausgabe: LOCUS SOLUS, Paris 1914
Deutsch von Cajetan Freund, bearbeitet von Stefan Zweifel
Leinen im Schuber, 487 Seiten
Locus Solus heißt das weite Anwesen von Montmorency, in dessen
verschwenderisch ausgedehnten Park das Künstlergenie Martial Canterel
einige Vertraute einlädt. Während eines langen Spaziergangs,
weltwundergleich auf sieben Stationen, führt er den Freunden wie in
einem Zaubergarten seine phantastischen Erfindungen vor. Locus Solus
heißt der 1914 erstmals erschienene Roman von Raymond Roussel – in dem
das Werk eines exzentrischen Autors seinen Höhepunkt erreicht. Locus
Solus, ein Wortuniversum, in dem sich der Surrealismus in Literatur und
Kunst ankündigt und der Sprache ein neuer Raum eröffnet wird, hat seit
seiner Veröffentlichung vor bald einem Jahrhundert nichts von seiner
legendären Magie verloren. »Bei mir ist die Phantasie alles«, bekannte
Raymond Roussel, er lebte es, er schrieb es – und in Locus Solus formt
er seine puren Imaginationen zu einem visionären Sprachschauspiel.
Erlkoenig sagt:
Zu viel Geld, nichts anderes zu tun, viel komisches Zeug geraucht und dazu noch mehr als ein bisschen Bluna. Ach ja: ein Homo war er natürlich auch, dieser "Jesus der Surrealisten": mit bezahlter Lebensgefährtin zur oberflächlichen Tarnung seiner zahlreichen erotischen Abenteuer mit jungen Arbeitern und Matrosen. Ein Unversalgenie, das nicht nur in seinen Büchern eine unsinnige bzw. unmögliche Sache nach der anderen herbeiphantasiert, sondern auch im "wahren Leben" (1877-1933) z.b. einen höchst verschwenderisch ausgestatteten Wohnwagen erbauen lässt, mit dem er diverse lange Reisen unternimmt, allerdings ohne dieses Gefährt dabei jemals zu verlassen!
Vorsicht: Diese bibliophile Neuausgabe des legendär-berüchtigten Hauptwerks kommt OHNE die vom Autor später konstruierte Lesemaschine, mit deren Hilfe man die versteckten und teilweise automatisierten Schreibtechniken dechiffrieren können sollte. Die Serienfertigung der Lesemaschine wurde von Roussels Verleger leider aus Kostengründen abgelehnt...
Originalausgabe: LOCUS SOLUS, Paris 1914
Deutsch von Cajetan Freund, bearbeitet von Stefan Zweifel
Leinen im Schuber, 487 Seiten
Verlagstext:
Erlkoenig sagt:
Zu viel Geld, nichts anderes zu tun, viel komisches Zeug geraucht und dazu noch mehr als ein bisschen Bluna. Ach ja: ein Homo war er natürlich auch, dieser "Jesus der Surrealisten": mit bezahlter Lebensgefährtin zur oberflächlichen Tarnung seiner zahlreichen erotischen Abenteuer mit jungen Arbeitern und Matrosen. Ein Unversalgenie, das nicht nur in seinen Büchern eine unsinnige bzw. unmögliche Sache nach der anderen herbeiphantasiert, sondern auch im "wahren Leben" (1877-1933) z.b. einen höchst verschwenderisch ausgestatteten Wohnwagen erbauen lässt, mit dem er diverse lange Reisen unternimmt, allerdings ohne dieses Gefährt dabei jemals zu verlassen!
Vorsicht: Diese bibliophile Neuausgabe des legendär-berüchtigten Hauptwerks kommt OHNE die vom Autor später konstruierte Lesemaschine, mit deren Hilfe man die versteckten und teilweise automatisierten Schreibtechniken dechiffrieren können sollte. Die Serienfertigung der Lesemaschine wurde von Roussels Verleger leider aus Kostengründen abgelehnt...