NICHT MEHR UNTER KONTROLLE von MEDIENPROJEKT WUPPERTAL

29.900059

EUR 29,90

inkl. 19 % USt zzgl. Versandkosten

Art.Nr. 23088

Gewicht 0,10 KG

Lieferzeit : Besorgungszeit 1-2 Wochen, falls nicht bei uns am Lager

NICHT MEHR UNTER KONTROLLE von MEDIENPROJEKT WUPPERTAL

NICHT MEHR UNTER KONTROLLE von MEDIENPROJEKT WUPPERTAL

FSK 0 EIN DOKUMENTARFILM ÜBER HOMOSEXUELLE UND SUCHTERKRANKUNGEN

Medienprojekt Wuppertal, Wuppertal 2018

Produktion: Deutschland 2005
Regionalcode: 2 / West- und Mitteleuropa
Sprachen: Deutsche Originalfassung
Laufzeit: Hauptfilm 54 Minuten / + 16 Minuten Bonusmaterial
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung (Lehrprogramm gemäß 3 14 JuSchG)


Anmerkung:

Die Filme des Medienprojektes Wuppertal werden für die Nutzung als Bildungs- und Aufklärungsmittel produziert. Verkauf erfolgt im Regelfall an soziale Einrichtungen, Bildungsstätten und ähnliches - nicht an private EndverbraucherInnen. Der Verkaufspreis beinhaltet eine Lizenz zur nicht-gewerblichen öffentlichen Vorführung und ist daher mit Preisen regulärer Handels-DVDs nicht direkt vergleichbar.


Inhalt:

Im Zentrum des Filmes stehen fünf schwule Süchtige. Alle sind alkoholabhängig, einige haben auch andere Süchte wie Party- und Sexdrogen-, Automatenspielsucht oder Esssucht. Sie treffen und unterstützen sich gegenseitig in verschiedenen Selbsthilfegruppen des Netzwerkes SHALK in NRW für homosexuelle Menschen mit verschiedenen Suchterkrankungen. Bei SHALK geht es um mehr als nur um Sucht und Überleben: »anders« zusammen den Alltag packen, beraten und beraten werden, sich austauschen, alle Fragen stellen; Gemeinschaft erleben mit anderen, die erfahren sind in Sachen Sucht und schwul-lesbisches Leben, suchtfrei feiern, Tipps für den Alltag bekommen, Nachhaken zu den Therapieerfahrungen, die andere gemacht haben.

Der Schwerpunkt der Porträts und Interviews liegt auf dem Lebensalltag der Betroffenen und ihrem Umgang mit der Sucht: Wie und warum fing das Trinken an, wie steigerte sich die Dosis, wie waren die Auswirkungen des Konsums auf die Arbeit, Beziehungen und die Gesundheit? Wann ging es nicht mehr gut, welche weiteren Drogen folgten dem Alkohol? Welche spezifischen Umgangsformen und Gründe für den Konsum gab es durch die Homosexualität, welche Bedeutung haben Vergewaltigungen und HIV-Infektionen? Wie war der Ausstieg aus dem Konsum: Entzug, Therapie und Rückfälle? Welche Bedeutung hat die homosexuelle Selbsthilfegruppe beim Überleben und Weiterleben? Wie sind das Leben und der Umgang mit Suchtmitteln heute? Was haben die Betroffenen im Positiven gelernt?

Ziel des Filmes ist die Auseinandersetzung mit den Risiken, Gründen und Folgen des Konsums legaler und illegaler Drogen für die Betroffenen und ihr Umfeld. Dabei werden die Verknüpfung von Homosexualität und Sucht mit ihren z. T. spezifischen Gründen und Umgangsformen sowie die Bedeutung und die Besonderheiten homosexueller Suchtselbsthilfe aufgezeigt.

Bonusfilme:

Ein bisschen mehr Spaß

Eindrücke und Interviews über die Verbindung von Feiern und Drogenkonsum auf dem Kölner CSD 2018. 10 Min.

Interview mit Knut Dehnen
Interview mit Knut Dehnen über die Suchtselbsthilfearbeit für Schwule und Lesben bei SHALK. 6 Min.

>> Link zur Projektseite (incl. Trailer):