Produktbeschreibung
Beiträge zu einem verschwiegenen Opus
>> edition clandestin, Biel 2025
Zweisprachige Ausgabe deutsch/französisch
Hardcover, 250 Seiten
Verlagstext:
Anlässlich des 125. Geburtstags des 1957 ermordeten Schweizer Komponisten Robert Oboussier erscheint das zweisprachige Buch mit Beiträgen von verschiedenen Autor:innen, welche die Musik, die Biographie und das tragische Nachleben Oboussiers von un- terschiedlichen Seiten beleuchten. Nachdem die polizeilichen Er- mittlungen ergaben, dass sich der Mord im homosexuellen Milieu ereignete, kam es zu einem politisch und medial motivierten Skan- dal, durch den Robert Oboussier und sein Werk in Vergessenheit geraten sind.
In dieser Publikation wird erstmals Oboussiers vollständiges Werk- verzeichnis publiziert. Parallel zur Publikation erscheint die erste CD-Veröffentlichung seiner Musik. Es ist das erste Vorhaben, das die aus heutiger Sicht historisch wichtige Geschichte Oboussiers zusammen mit den musikalisch bedeutenden Kompositionen aus der Zeit vor, während und nach dem 2. Weltkrieg publik macht.
Robert Oboussier (1900–1957) war ein bedeutender Schweizer Komponist und Musikkritiker. Geboren in Antwerpen, studierte er in Zürich und Berlin, bevor er in Paris und Berlin als profilierter Autor wirkte. 1939 kehrte er aus Protest gegen die Nationalsozialisten in die Schweiz zurück, wo er als Vizedirektor der SUISA eine zentrale Figur des Musiklebens wurde. Sein künstlerisches Werk, darunter die Oper Amphitryon, verbindet klassische Formen mit moderner Harmonik und Zwölftontechnik.
Sein Leben endete tragisch, als er 1957 in Zürich von einem "Strichjungen" ermordet wurde. Da die Tat seine Homosexualität öffentlich machte, folgte ein gesellschaftliches „Canceling“: Sein Werk verschwand für Jahrzehnte fast vollständig von den Spielplänen. Erst zum 125. Geburtstag im Jahr 2025 wurde er durch neue Einspielungen und Biographien umfassend rehabilitiert und als wichtiger Vertreter der Schweizer Moderne wiederentdeckt (Biografischer Text, KI-generiert)
>> edition clandestin, Biel 2025
Zweisprachige Ausgabe deutsch/französisch
Hardcover, 250 Seiten
Verlagstext:
Anlässlich des 125. Geburtstags des 1957 ermordeten Schweizer Komponisten Robert Oboussier erscheint das zweisprachige Buch mit Beiträgen von verschiedenen Autor:innen, welche die Musik, die Biographie und das tragische Nachleben Oboussiers von un- terschiedlichen Seiten beleuchten. Nachdem die polizeilichen Er- mittlungen ergaben, dass sich der Mord im homosexuellen Milieu ereignete, kam es zu einem politisch und medial motivierten Skan- dal, durch den Robert Oboussier und sein Werk in Vergessenheit geraten sind.
In dieser Publikation wird erstmals Oboussiers vollständiges Werk- verzeichnis publiziert. Parallel zur Publikation erscheint die erste CD-Veröffentlichung seiner Musik. Es ist das erste Vorhaben, das die aus heutiger Sicht historisch wichtige Geschichte Oboussiers zusammen mit den musikalisch bedeutenden Kompositionen aus der Zeit vor, während und nach dem 2. Weltkrieg publik macht.
Robert Oboussier (1900–1957) war ein bedeutender Schweizer Komponist und Musikkritiker. Geboren in Antwerpen, studierte er in Zürich und Berlin, bevor er in Paris und Berlin als profilierter Autor wirkte. 1939 kehrte er aus Protest gegen die Nationalsozialisten in die Schweiz zurück, wo er als Vizedirektor der SUISA eine zentrale Figur des Musiklebens wurde. Sein künstlerisches Werk, darunter die Oper Amphitryon, verbindet klassische Formen mit moderner Harmonik und Zwölftontechnik.
Sein Leben endete tragisch, als er 1957 in Zürich von einem "Strichjungen" ermordet wurde. Da die Tat seine Homosexualität öffentlich machte, folgte ein gesellschaftliches „Canceling“: Sein Werk verschwand für Jahrzehnte fast vollständig von den Spielplänen. Erst zum 125. Geburtstag im Jahr 2025 wurde er durch neue Einspielungen und Biographien umfassend rehabilitiert und als wichtiger Vertreter der Schweizer Moderne wiederentdeckt (Biografischer Text, KI-generiert)
