SCHNITTMUSTER DES GESCHLECHTS von RAINER HERRN
Art.Nr.: 18061
Hersteller: Psychosozial-Verlag
EUR 29,90
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
TRANSVESTITISMUS UND TRANSSEXUALITÄT IN DER FRÜHEN SEXUALWISSENSCHAFT
>> Psychosozial-Verlag, (Beiträge zur Sexualforschung), Gießen 2005
Paperback, 243 Seiten
www.gaybooks.de
Der Autor geht der Entwicklungsgeschichte der Transsexualität nach: Wie entwickelten sich Transvestiten zu Transsexuellen und welche Rolle spielte dabei Magnus Hirschfeld und sein Institut. Herrn erläutert, dass Transvestiten zunächst als eine bestimmte Gruppe schwuler Männer betrachtet wurde, sich in den zwanziger Jahren aber eine eigene Kultur entwickelte. Zu dieser Zeit begannen sich auch Schwule und Transvestiten voneinander ab zu grenzen. Der Autor beschreibt ausführlich Hirschfelds erste Beobachtungen, juristische Probleme der Zeit und die ersten chirurgischen Eingriffe, die einmal mehr zeigen, dass Geschlecht auch von Medizinern bestimmt wurde.
Sehr schön sind die vielen unbekannte Fotos mit Transvestiten aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die das Thema dokumentieren und veranschaulichen.
Verlagstext:
Anhand von weitgehend unbekanntem Archiv- und Bildmaterial stellt Herrn den wissenschafts- und sozialgeschichtlichen Diskurs um die Transvestiten und Transsexuellen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Er beschreibt den Kampf der Transvestiten um juristische und gesellschaftliche Anerkennung, um ihre Abgrenzung gegenüber den Homosexuellen sowie ihre Selbstorganisation. Gleichzeitig versuchten bereits einige Transvestiten, die man heute als ›Transsexuelle‹ bezeichnen würde, ihre physische Erscheinung mit der empfundenen Geschlechtszugehörigkeit in Einklang zu bringen – sowohl im Selbstversuch als auch mit ärztlicher Hilfe. Die ab 1912 aufkommenden ersten Frau-zu-Mann- und ab 1920 auch Mann-zu-Frau-Umwandlungen dokumentiert Herrn ebenso wie die Entwicklung des Instituts für Sexualwissenschaft und das Wirken von Magnus Hirschfeld.
Inhalt:
Geleitwort von Volkmar Sigusch: Die Anfänge der Genochirurgie
Vorwort
Danksagung
1. Die Cross-Dresser in der Sexualpathologie
2. Die ungleichen Schwestern: Abspaltung der Cross-Dresser
2.1 Die Cross-Dresser melden sich zu Wort
2.2 Das ambivalente Verhältnis Homosexueller zur Weiblichkeit
2.3 Die Wissenschaft als Forum
3. Hirschfelds Entwurf des Transvestitismus
3.1 Die Protagonisten
3.2 Das Phänomen
3.3 Die Körper
3.4 Die Sexualität
3.5 Die Frauen
3.6 Die Gegenprobe
3.7 Juristische Hürden
3.8 Der illustrierte Begleitband »Der erotische Verkleidungstrieb«
4. Auswirkungen I
4.1 Die Rezeption von Hirschfelds Entwurf
4.1.1 In der Sexualwissenschaft
4.1.2 In der Psychoanalyse
4.2 Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit: Transvestiten, Ärzte und Behörden
4.3 Die Transvestiten im Ersten Weltkrieg
4.4 Homosexuelle Transvestiten
4.5 Der »problematische« Körper
4.6 Hormonwirkungen
5. Die Transvestiten im Institut für Sexualwissenschaft
5.1 Entwicklungslinien des Instituts
5.2 Die Erforschung der Transvestitinnen. Zweiter Versuch
5.3 Die Transvestitenberatung
5.4 Liberalisierungen: Juristische und kriminalistische Regelungen der Weimarer Zeit
Die behördliche Anerkennung der Transvestiten
5.5 Die Welt der Transvestiten
5.6 Der Zusammenschluss
5.7 Exkurs: Transvestiten in der NS-Zeit
Widersprüchliche Praktiken
6. Der lange Weg zum »anderen« Geschlecht – operative Geschlechtsumwandlungen
6.1 Der »planlose« Beginn
6.2 Ein gefährliches Zwischenspiel – Transvestiten als Selbst-Operateure
6.3 Der Wunsch nach Geschlechtsumwandlung bei »extremen« Transvestiten
6.4 Techniken der Geschlechtsumwandlung
6.4.1 Der Bart
Exkurs: Juristisches Nachspiel, ein Patient prozessiert
6.4.2 Die Brust
Paraffininjektionen
Hormontherapie
6.4.3 Das Genitale
6.5 Geschlechtsumwandlungen im Institut für Sexualwissenschaft
6.5.1 Kompetenzen, Möglichkeiten und Grenzen
Irrtümlich als Geschlechtsumwandlung bezeichnete Fälle
6.5.2 Die operative Geschlechtsumwandlung wird Routine
Die rechtliche Absicherung
Unklare Folgen
7. Auswirkungen II: Die undankbaren Erben
>> Psychosozial-Verlag, (Beiträge zur Sexualforschung), Gießen 2005
Paperback, 243 Seiten
www.gaybooks.de
Der Autor geht der Entwicklungsgeschichte der Transsexualität nach: Wie entwickelten sich Transvestiten zu Transsexuellen und welche Rolle spielte dabei Magnus Hirschfeld und sein Institut. Herrn erläutert, dass Transvestiten zunächst als eine bestimmte Gruppe schwuler Männer betrachtet wurde, sich in den zwanziger Jahren aber eine eigene Kultur entwickelte. Zu dieser Zeit begannen sich auch Schwule und Transvestiten voneinander ab zu grenzen. Der Autor beschreibt ausführlich Hirschfelds erste Beobachtungen, juristische Probleme der Zeit und die ersten chirurgischen Eingriffe, die einmal mehr zeigen, dass Geschlecht auch von Medizinern bestimmt wurde.
Sehr schön sind die vielen unbekannte Fotos mit Transvestiten aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die das Thema dokumentieren und veranschaulichen.
Verlagstext:
Anhand von weitgehend unbekanntem Archiv- und Bildmaterial stellt Herrn den wissenschafts- und sozialgeschichtlichen Diskurs um die Transvestiten und Transsexuellen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Er beschreibt den Kampf der Transvestiten um juristische und gesellschaftliche Anerkennung, um ihre Abgrenzung gegenüber den Homosexuellen sowie ihre Selbstorganisation. Gleichzeitig versuchten bereits einige Transvestiten, die man heute als ›Transsexuelle‹ bezeichnen würde, ihre physische Erscheinung mit der empfundenen Geschlechtszugehörigkeit in Einklang zu bringen – sowohl im Selbstversuch als auch mit ärztlicher Hilfe. Die ab 1912 aufkommenden ersten Frau-zu-Mann- und ab 1920 auch Mann-zu-Frau-Umwandlungen dokumentiert Herrn ebenso wie die Entwicklung des Instituts für Sexualwissenschaft und das Wirken von Magnus Hirschfeld.
Inhalt:
Geleitwort von Volkmar Sigusch: Die Anfänge der Genochirurgie
Vorwort
Danksagung
1. Die Cross-Dresser in der Sexualpathologie
2. Die ungleichen Schwestern: Abspaltung der Cross-Dresser
2.1 Die Cross-Dresser melden sich zu Wort
2.2 Das ambivalente Verhältnis Homosexueller zur Weiblichkeit
2.3 Die Wissenschaft als Forum
3. Hirschfelds Entwurf des Transvestitismus
3.1 Die Protagonisten
3.2 Das Phänomen
3.3 Die Körper
3.4 Die Sexualität
3.5 Die Frauen
3.6 Die Gegenprobe
3.7 Juristische Hürden
3.8 Der illustrierte Begleitband »Der erotische Verkleidungstrieb«
4. Auswirkungen I
4.1 Die Rezeption von Hirschfelds Entwurf
4.1.1 In der Sexualwissenschaft
4.1.2 In der Psychoanalyse
4.2 Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit: Transvestiten, Ärzte und Behörden
4.3 Die Transvestiten im Ersten Weltkrieg
4.4 Homosexuelle Transvestiten
4.5 Der »problematische« Körper
4.6 Hormonwirkungen
5. Die Transvestiten im Institut für Sexualwissenschaft
5.1 Entwicklungslinien des Instituts
5.2 Die Erforschung der Transvestitinnen. Zweiter Versuch
5.3 Die Transvestitenberatung
5.4 Liberalisierungen: Juristische und kriminalistische Regelungen der Weimarer Zeit
Die behördliche Anerkennung der Transvestiten
5.5 Die Welt der Transvestiten
5.6 Der Zusammenschluss
5.7 Exkurs: Transvestiten in der NS-Zeit
Widersprüchliche Praktiken
6. Der lange Weg zum »anderen« Geschlecht – operative Geschlechtsumwandlungen
6.1 Der »planlose« Beginn
6.2 Ein gefährliches Zwischenspiel – Transvestiten als Selbst-Operateure
6.3 Der Wunsch nach Geschlechtsumwandlung bei »extremen« Transvestiten
6.4 Techniken der Geschlechtsumwandlung
6.4.1 Der Bart
Exkurs: Juristisches Nachspiel, ein Patient prozessiert
6.4.2 Die Brust
Paraffininjektionen
Hormontherapie
6.4.3 Das Genitale
6.5 Geschlechtsumwandlungen im Institut für Sexualwissenschaft
6.5.1 Kompetenzen, Möglichkeiten und Grenzen
Irrtümlich als Geschlechtsumwandlung bezeichnete Fälle
6.5.2 Die operative Geschlechtsumwandlung wird Routine
Die rechtliche Absicherung
Unklare Folgen
7. Auswirkungen II: Die undankbaren Erben