SM-SEXUALITÄT von NORBERT ELB
Art.Nr.: 09281
Hersteller: Psychosozial-Verlag
EUR 34,90
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
SELBSTORGANISATION EINER SEXUELLEN SUBKULTUR
>> Psychosozial-Verlag (Beiträge zur Sexualforschung), Gießen 2006
Paperback, 330 Seiten
Verlagstext:
Norbert Elb dokumentiert die Selbstorganisation und Emanzipation der SM-Bewegung in den letzten fünfzehn Jahren sowie die sozialen Vorgänge innerhalb dieser Szene. Wie die Schwulen- und Lesbenbewegung gehört die SM-Bewegung zu den Neuen Sozialen Bewegungen und wird von Norbert Elb als zivilgesellschaftliches Projekt (im Sinne Gramskis) gedeutet. Im Zentrum der SM-Bewegung steht dabei der Einsatz für einen sozialen Raum für eine selbstbestimmte Sexualität verbunden mit der Kritik der Diskriminierung von Mainstream-Normen abweichenden sexuellen Verhaltens. Da Norbert Elb selbst Mitglied der SM-Szene ist, verfolgt er einen nicht-objektivistischen Forschungsansatz und beschäftigt sich damit, wie SM beschrieben und verstanden werden kann, welche soziale Rolle diese Subkultur für die in ihr involvierten SMlerInnen spielt und welche Rückwirkungen die SM-Subkultur auf die Entwicklung der Sexualität und der Selbstwahrnehmung der einzelnen SMlerIn erzeugt.
www.gaybooks.de
Norbert Elb legt mit diesem Buch eine sozialwissenschaftliche Studie zur ‚politischen’ Seite von SM-Sexualität, SM-Bewegung und von Szene-Zugehörigen vor. Ein gewisses sozialwissenschaftliches Grundwissen ist wegen der Terminologie also förderlich. Was nicht heißen soll, dass nicht auch Laien einen Nutzen aus der Lektüre ziehen können, denn immerhin besteht die zweite Hälfte aus drei ausführlichen Interview-Ausschnitten mit „SMerInnen“ sowie etlichen Dokumenten von Organisationen und Publikationen aus der Szene und einem kleinen Begriffslexikon. Was den beschreibenden und analysierenden Teil der Studie auszeichnet, ist die Beobachterposition des Autors: als bekennender Szeneangehöriger reflektiert er seine „wissenschaftliche Brille“ mit. Ein außergewöhnliches Buch mit einem außergewöhnlichen Forschungsansatz: die ‚Objekte’ sind gleichzeitig die Adressaten!
>> Psychosozial-Verlag (Beiträge zur Sexualforschung), Gießen 2006
Paperback, 330 Seiten
Verlagstext:
Norbert Elb dokumentiert die Selbstorganisation und Emanzipation der SM-Bewegung in den letzten fünfzehn Jahren sowie die sozialen Vorgänge innerhalb dieser Szene. Wie die Schwulen- und Lesbenbewegung gehört die SM-Bewegung zu den Neuen Sozialen Bewegungen und wird von Norbert Elb als zivilgesellschaftliches Projekt (im Sinne Gramskis) gedeutet. Im Zentrum der SM-Bewegung steht dabei der Einsatz für einen sozialen Raum für eine selbstbestimmte Sexualität verbunden mit der Kritik der Diskriminierung von Mainstream-Normen abweichenden sexuellen Verhaltens. Da Norbert Elb selbst Mitglied der SM-Szene ist, verfolgt er einen nicht-objektivistischen Forschungsansatz und beschäftigt sich damit, wie SM beschrieben und verstanden werden kann, welche soziale Rolle diese Subkultur für die in ihr involvierten SMlerInnen spielt und welche Rückwirkungen die SM-Subkultur auf die Entwicklung der Sexualität und der Selbstwahrnehmung der einzelnen SMlerIn erzeugt.
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Norbert Elb legt mit diesem Buch eine sozialwissenschaftliche Studie zur ‚politischen’ Seite von SM-Sexualität, SM-Bewegung und von Szene-Zugehörigen vor. Ein gewisses sozialwissenschaftliches Grundwissen ist wegen der Terminologie also förderlich. Was nicht heißen soll, dass nicht auch Laien einen Nutzen aus der Lektüre ziehen können, denn immerhin besteht die zweite Hälfte aus drei ausführlichen Interview-Ausschnitten mit „SMerInnen“ sowie etlichen Dokumenten von Organisationen und Publikationen aus der Szene und einem kleinen Begriffslexikon. Was den beschreibenden und analysierenden Teil der Studie auszeichnet, ist die Beobachterposition des Autors: als bekennender Szeneangehöriger reflektiert er seine „wissenschaftliche Brille“ mit. Ein außergewöhnliches Buch mit einem außergewöhnlichen Forschungsansatz: die ‚Objekte’ sind gleichzeitig die Adressaten!