SPRECHEN WIR ÜBER EULEN - UND DIABETES von DAVID SEDARIS
Art.Nr.: 27014
Hersteller: Heyne
EUR 9,99
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
>> Heyne TB Verlag,
München 2014
Originalausgabe: LET'S EXPLORE DIABETES WITH OWLS, Little, Brown & Co., New York 2013
Aus dem amerikanischen Englisch von Georg Deggerich
Taschenbuch, 288 Seiten
Verlagstext:
Der ganz normale Wahnsinn
Wer behaupten wollte, David Sedaris schreibe und veröffentliche Tagebücher, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, müsste Michelangelo einen Anstreicher nennen. Niemand versteht es besser als Sedaris, Erlebtes in Lesbares zu verwandeln – seit seinem Debüt mit »Nackt« lässt er seine weltumspannende Fangemeinde daran teilhaben, wie er die schmerzlichste Erinnerung in subtile Komik und die banalste Begebenheit in zeitlose Weisheit kleidet. Er ist sein eigener Inquisitor und Hofnarr zugleich – „der herausragende Vertreter des Mein-Leben-als-David-Sedaris-Genres“ (BRIGITTE).
In seinem neuesten Band mit absurden Alltagsgeschichten entführt uns Sedaris unter anderem in den australischen Busch, wo allerlei Getier verborgene Ängste und längst verdrängte Erfahrungen in ihm aufleben lässt; er erzählt von einer durchzechten Nacht mit wildfremden Alkoholikern im Zug von Chicago nach New York, weiht uns ein in die Geheimnisse der französischen Kieferchirurgie und in die Abgründe des britischen Handwerkertums, verrät uns und seinem präpotenten Patenkind, wie Tagebuchschreiben funktioniert und wozu es gut ist, und lehrt uns, Eulen zu verstehen.
Erlkoenig sagt:
Ganz ehrlich? Ich habe so ein bisschen das Gefühl, so richtig komisch finden David Sedaris vor allem die Leute, die von selber nicht unbedingt merken, mit wieviel Absurditäten das "ganz normale Alltagsleben" durchsetzt ist. Wem das sowieso klar ist, dem erzählt Sedaris nicht unbedingt Neues.... Okay: Er erzählt es ziemlich gut! ...
Wie gesagt: Der "ganz normale Wahnsinn", den Sedaris schildert, ist eigentlich überall. Ein Beispiel? Beim Googeln zu Besprechungen seines neunten Buches trifft man weit oben auf den Blog "finnertyjourney.wordpress.com", der im Original offensichtlich auf Englisch vorliegt, sich aber partout nur in "deutscher " Übersetzung anzeigen lässt, wenn diese Webseite zu erkennen meint, dass man aus Deutschland kommt. So erfährt man dann u.a.:
"Im allgemeinen respektlosen Sedaris Hopfen herum und gab uns einen Besuch in Scheiben geschnitten seiner Welt (...) Möchte ich ihn nennen die Mark Twain unseres Zeitalters, aber Twain Wasnat so interessant."
Daraus könnte Sedaris wahrscheinlich eine ganz wunderhübsche Story machen... :-)
Originalausgabe: LET'S EXPLORE DIABETES WITH OWLS, Little, Brown & Co., New York 2013
Aus dem amerikanischen Englisch von Georg Deggerich
Taschenbuch, 288 Seiten
Verlagstext:
Der ganz normale Wahnsinn
Wer behaupten wollte, David Sedaris schreibe und veröffentliche Tagebücher, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, müsste Michelangelo einen Anstreicher nennen. Niemand versteht es besser als Sedaris, Erlebtes in Lesbares zu verwandeln – seit seinem Debüt mit »Nackt« lässt er seine weltumspannende Fangemeinde daran teilhaben, wie er die schmerzlichste Erinnerung in subtile Komik und die banalste Begebenheit in zeitlose Weisheit kleidet. Er ist sein eigener Inquisitor und Hofnarr zugleich – „der herausragende Vertreter des Mein-Leben-als-David-Sedaris-Genres“ (BRIGITTE).
In seinem neuesten Band mit absurden Alltagsgeschichten entführt uns Sedaris unter anderem in den australischen Busch, wo allerlei Getier verborgene Ängste und längst verdrängte Erfahrungen in ihm aufleben lässt; er erzählt von einer durchzechten Nacht mit wildfremden Alkoholikern im Zug von Chicago nach New York, weiht uns ein in die Geheimnisse der französischen Kieferchirurgie und in die Abgründe des britischen Handwerkertums, verrät uns und seinem präpotenten Patenkind, wie Tagebuchschreiben funktioniert und wozu es gut ist, und lehrt uns, Eulen zu verstehen.
Erlkoenig sagt:
Ganz ehrlich? Ich habe so ein bisschen das Gefühl, so richtig komisch finden David Sedaris vor allem die Leute, die von selber nicht unbedingt merken, mit wieviel Absurditäten das "ganz normale Alltagsleben" durchsetzt ist. Wem das sowieso klar ist, dem erzählt Sedaris nicht unbedingt Neues.... Okay: Er erzählt es ziemlich gut! ...
Wie gesagt: Der "ganz normale Wahnsinn", den Sedaris schildert, ist eigentlich überall. Ein Beispiel? Beim Googeln zu Besprechungen seines neunten Buches trifft man weit oben auf den Blog "finnertyjourney.wordpress.com", der im Original offensichtlich auf Englisch vorliegt, sich aber partout nur in "deutscher " Übersetzung anzeigen lässt, wenn diese Webseite zu erkennen meint, dass man aus Deutschland kommt. So erfährt man dann u.a.:
"Im allgemeinen respektlosen Sedaris Hopfen herum und gab uns einen Besuch in Scheiben geschnitten seiner Welt (...) Möchte ich ihn nennen die Mark Twain unseres Zeitalters, aber Twain Wasnat so interessant."
Daraus könnte Sedaris wahrscheinlich eine ganz wunderhübsche Story machen... :-)