TAUBEN IM GRAS von WOLFGANG KOEPPEN

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TAUBEN IM GRAS von WOLFGANG KOEPPEN

TAUBEN IM GRAS von WOLFGANG KOEPPEN

>> Suhrkamp (st), Frankfurt/M. 1974
(Deutsche Erstausgabe 1951)
Taschenbuch, 228 Seiten

Inhalt:

»Koeppens Werk besteht, wie das von allen Schriftstellern, aus Büchern von sehr unterschiedlicher Bedeutung. Ich schätze besonders den frühen Roman Eine unglückliche Liebe, den Roman Der Tod in Rom und das Fragment Jugend. Für das allerwichtigste Buch von Koeppen halte ich den herrlichen Roman Tauben im Gras, veröffentlicht 1951 und nach wie vor viel zu wenig bekannt. Wer diesen Roman nicht gelesen hat, der solle nicht glauben, er kenne die deutsche Literatur nach 1945.« Marcel Reich-Ranicki

die schwulen Buchläden

Zwei der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur sind "Tauben im Gras" und "Der Tod in Rom" von Wolfgang Koeppen. Thema beider Bücher ist eine kritische Bestandsaufnahme der jungen BRD, in der eine Aufarbeitung des Faschismus nicht stattfindet, und in der viele Nazikarrieren unter anderer "Flagge" scheinbar ohne Brüche fortgesetzt werden. In beiden Romanen gibt es wichtige schwule Personen, in denen Koeppen wohl durchaus Autobiografisches verarbeitet hat:

In "Tauben im Gras", das einen einzigen Tag in München 1949 schildert, ist es der Dichter Edwin, dessen geheime Leidenschaften den Strichjungen am Bahnhof gelten.

Bei "Der Tod in Rom" ist schon der an Thomas Mann anspielende Titel ein Hinweis, und eine der Hauptpersonen, der Musiker Siegfried Paffrath, sucht in der Heiligen Stadt "die herbe bittere Schönheit der Knaben".
(www.gaybooks.de)