TELENY von OSCAR WILDE

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TELENY von OSCAR WILDE

TELENY von OSCAR WILDE

... und DER PRIESTER UND DER MESSNERKNABE

>> Rowohlt Taschenbuch Verlag , Reinbek b. Hamburg 1984
Publikationsgeschichte: Erste gedruckte Ausgabe (200 Exemplare, bis auf 1 Exemplar im Besitz des "British Museum" verschollen): TELENY or THE REVERSE OF THE MEDAL (ohne Autorennennung), Leonard Smithers, London 1893.
Weitere Ausgaben: 1895 (wohl die Ausgabe mit den wenigsten Abweichungen vom Originalmanuskript), 1934 (französische Ausgabe), 1966 (Icon Books, mit massiver Zensur "obszöner" Stellen, aber erstmals unter dem Autorennamen "Oscar Wilde"), 1986 (nach dem Text der Ausgabe von 1893; Gay Men´s Press, London)
Deutsch von Wulf Teichmann
Taschenbuch, 174 Seiten


Vergriffen
Verlagsneue Exemplare der Restauflage. Seiten alterungsbedingt etwas nachgedunkelt.

Verlagstext:

"Teleny", der im Jahre von Oscar Wildes großem Prozeß wegen "Verführung der Jugend" anonym erschienene homoerotische Roman, ist von allen Herausgebern der Werke Wildes verschämt übergangen worden. Heute wertet ihn die Literaturwissenschaft als wichtigen Gegenpol zu dem lustfeindlichen Idealismus der neoklassizistischen und neoromantischen Liebeslyrik des Fin de siècle, als ein die zynische Doppelmoral des viktorianischen Zeitalters entlarvendes Werk: Die Liebe von Camille und Teleny zerbricht an gesellschaftlichen Repressalien, so wie es Romeo und Julia in elisabethanischer Zeit und schließlich dem Autor selbst ergangen ist.

Erlkoenig sagt:

Ganz genau wird sich´s nie aufklären lassen, aber Oscar Wilde als "Autor" von TELENY zu bezeichnen, ist zumindest fragwürdig. Sicher scheint: Das Manuskript ist im Bekanntenkreis Wildes entstanden, und er hat offensichtlich davon gewusst, sich vielleicht auch als (Mit)-Schreiber beteiligt an diesem literarischen Experiment einer "homosexuellen Subkultur", der er angehörte.
Wilde oder nicht Wilde: "Teleny" ist neben "The Sins of the Cities of the Plain" (dt.: "Die Sünde von Sodom") einer der frühesten und direktesten homosexuell-pornographischen Texte der Neuzeit und daher nicht nur "anregende Lektüre", sondern auch "schwules Kulturerbe"!

Definitiv nicht von Wilde stammt der hier mitveröffentlichte Text "Der Priester und der Meßnerknabe". "The Priest and the Acolyte", für den als Autor John Francis Bloxam feststeht, wurde 1892 pikanterweise in der gleichen Zeitschrift ("The Chameleon") veröffentlicht, in der auch das Gedicht "Two Loves" von Wilde´s Liebhaber Alfred erstmals erschien...

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