TOVE JANSSON - DIE BIOGRAFIE von TUULA KARJALAINEN

Art.Nr.: 18435

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Produktbeschreibung

Urachhaus , Stuttgart 2014
Originalausgabe:
Tove Jansson, Tee työtä ja rakasta, Tammi, Helsinki
Aus dem Finnischen von Anke Michler-Janhunen und Regine Pirschel
Hardcover mit Schutzumschlag, 150 Abbildungen, 352 Seiten


Verlagstext:

Ein einziges Leben – viele Karrieren: Tove Jansson fühlte sich durch und durch als Malerin. Dass sie zugleich so gerne Geschichten oder Tagebuch schrieb, musste sie daher fast als störend empfinden. Zunächst aber machten die Dreißigerjahre und der Krieg sie zur politischen Karikaturistin. Dann erschuf sie eine paradiesische Gegenwelt zu diesen Jahren des Grauens: Als Schöpferin der Mumins, als Kinderbuchautorin und Illustratorin wurde sie weltweit berühmt und innig geliebt. Als Grafikerin und Comic-Zeichnerin war sie innovativ und von selten erreichter Perfektion. Als die Mumins schließlich die Bühne eroberten, wurde sie Dramaturgin und Bühnenbildnerin.
In der zweiten Hälfte ihres langen Lebens war sie vor allem Schriftstellerin von Novellen und Romanen, die – brillant erzählt, poetisch, humorvoll und weise – zu Recht als Kleinode geschätzt werden. Die Energie für ihr vielfältiges Schaffen schöpfte sie aus den Sommermonaten im finnischen Schärengarten. Über dreißig Sommer verbrachte sie mit ihrer Lebensgefährtin Tuulikki Pietilä in ihrer Hütte auf Klovharun, einer winzigen Felseninsel, umschwärmt von kreischenden Möwen und umtost von Stürmen.
Subversiv und ihrer Zeit voraus: Allem voran stellte Tove Jansson die Kunst, die Suche nach neuen Ausdrucksformen. Aber sie war auch Familienmensch, zuverlässig, besonnen, genügsam, reich an Liebe und Empathie. In Tuula Karjalainens einfühlsamer und reich bebilderter Biografie wird diese außergewöhnliche Künstlerin lebendig.

Erlkoenig sagt:

Wenn man auf der Verlagsseite von Urachhaus das Stichwort "lesbisch" eingibt, wird man höflich gefragt, ob man vielleicht "Eibisch" meinte. Am deutlichsten ist noch die Erwähnung der "Lebensgefährtin"... mehr Klartext ist bei den Anthroposophen nicht drin.
Geht aber: Eva Hepper in Deutschlandradio Kultur gibt ihrer sehr positiven Besprechnung dieser Biografie die Überschrift:
"Mumins-Erfinderin: pazifistisch, mutig, lesbisch"