Produktbeschreibung
>> Piper ,
München 1992
Hardcover, 389 Seiten Originalausgabe: WORLD WITHIN WORLD, Hamish Hamilton, London 1951
Aus dem Englischen von Andreas sattler. Mit einem Vorwort des Autors von 1992
Vergriffen
Bestand: 1 Exemplar
Zustand: Gutes, leichte Lesespuren
Inhalt (mit KI-Unterstützung erstellt):
Welt in der Welt (im englischen Original World Within World, 1951) ist die berühmte, hochgradig einflussreiche Autobiografie des britischen Dichters, Essayisten und Kritikers Stephen Spender (1909–1995).
Das Berlin der Weimarer Republik: Ein Kernstück des Buches schildert Spenders Zeit im Berlin der späten 1920er und frühen 1930er Jahre (gemeinsam mit seinen Freunden W. H. Auden und Christopher Isherwood). Er fängt die vibrierende, sexuell befreite und zugleich von politischer Gewalt überschattete Atmosphäre vor dem Aufstieg der Nationalsozialisten meisterhaft ein.
Die literarische Moderne: Spender bietet faszinierende Einblicke in die literarischen Zirkel der Zeit. Er beschreibt seine Begegnungen und Freundschaften mit Giganten der Moderne wie Virginia Woolf, T. S. Eliot und den Mitgliedern der legendären Bloomsbury Group.
Der Spanische Bürgerkrieg & Politische Desillusionierung: Wie viele linke Intellektuelle engagierte sich Spender im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten und trat kurzzeitig der Kommunistischen Partei bei. Welt in der Welt dokumentiert eindringlich seine wachsende Ernüchterung über den Totalitarismus des Stalinismus, was ihn später zu einem der Autoren des berühmten antikommunistischen Essaybandes Der Gott, der keiner war (The God That Failed) machte.
Radikale Ehrlichkeit und Bisexualität: Für das Jahr 1951 war das Buch von einer ungewöhnlichen, fast skandalösen Offenheit. Spender thematisiert darin reflektiert und ohne Scham seine eigenen homosexuellen Beziehungen und seine Bisexualität sowie die Konflikte, die sich daraus in der damaligen Gesellschaft ergaben.
Der literarische Skandal (1994)
Jahrzehnte nach der Veröffentlichung rückte das Buch noch einmal in den Fokus der Weltöffentlichkeit: Der US-Schriftsteller David Leavitt veröffentlichte 1993 den Roman While England Sleeps (Die Sprache der Träume). Spender verklagte Leavitt, weil er sich erstens in dem Buch "wiedererkannte" und zweitens die offenen homosexuellen "Sexszenen" für beleidigend und pornographisch hielt. Spender bekam Recht, und Leavitts Roman musste in Teilen umgeschrieben werden.
Hardcover, 389 Seiten Originalausgabe: WORLD WITHIN WORLD, Hamish Hamilton, London 1951
Aus dem Englischen von Andreas sattler. Mit einem Vorwort des Autors von 1992
Vergriffen
Bestand: 1 Exemplar
Zustand: Gutes, leichte Lesespuren
Inhalt (mit KI-Unterstützung erstellt):
Welt in der Welt (im englischen Original World Within World, 1951) ist die berühmte, hochgradig einflussreiche Autobiografie des britischen Dichters, Essayisten und Kritikers Stephen Spender (1909–1995).
Das Berlin der Weimarer Republik: Ein Kernstück des Buches schildert Spenders Zeit im Berlin der späten 1920er und frühen 1930er Jahre (gemeinsam mit seinen Freunden W. H. Auden und Christopher Isherwood). Er fängt die vibrierende, sexuell befreite und zugleich von politischer Gewalt überschattete Atmosphäre vor dem Aufstieg der Nationalsozialisten meisterhaft ein.
Die literarische Moderne: Spender bietet faszinierende Einblicke in die literarischen Zirkel der Zeit. Er beschreibt seine Begegnungen und Freundschaften mit Giganten der Moderne wie Virginia Woolf, T. S. Eliot und den Mitgliedern der legendären Bloomsbury Group.
Der Spanische Bürgerkrieg & Politische Desillusionierung: Wie viele linke Intellektuelle engagierte sich Spender im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten und trat kurzzeitig der Kommunistischen Partei bei. Welt in der Welt dokumentiert eindringlich seine wachsende Ernüchterung über den Totalitarismus des Stalinismus, was ihn später zu einem der Autoren des berühmten antikommunistischen Essaybandes Der Gott, der keiner war (The God That Failed) machte.
Radikale Ehrlichkeit und Bisexualität: Für das Jahr 1951 war das Buch von einer ungewöhnlichen, fast skandalösen Offenheit. Spender thematisiert darin reflektiert und ohne Scham seine eigenen homosexuellen Beziehungen und seine Bisexualität sowie die Konflikte, die sich daraus in der damaligen Gesellschaft ergaben.
Der literarische Skandal (1994)
Jahrzehnte nach der Veröffentlichung rückte das Buch noch einmal in den Fokus der Weltöffentlichkeit: Der US-Schriftsteller David Leavitt veröffentlichte 1993 den Roman While England Sleeps (Die Sprache der Träume). Spender verklagte Leavitt, weil er sich erstens in dem Buch "wiedererkannte" und zweitens die offenen homosexuellen "Sexszenen" für beleidigend und pornographisch hielt. Spender bekam Recht, und Leavitts Roman musste in Teilen umgeschrieben werden.
