DAS UNBEHAGEN DER GESCHLECHTER von JUDITH BUTLER
Art.Nr.: 03056
Hersteller: Suhrkamp
EUR 14,00
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
>> Suhrkamp, (edition suhrkamp), Frankfurt/M. 1991
Originalausgabe: Gender Trouble : Feminism and the Subversion of Identity Routledge, New York 1990, 1936
Aus dem Amerikanischen von Kathrina Menke
Taschenbuch, 236 Seiten
Verlagsinfo:
"Die zeitgenössischen feministischen Debatten über die Bedeutungen der Geschlechtsidentität rufen immer wieder ein gewisses Gefühl des Unbehagens hevor, so als ob die Unbestimmtheit dieses Begriffs im Scheitern des Feminismus kulminieren könnte. Möglicherweise muß aber dieses Unbehagen nicht zwangsläufig mit einer negativen Wertigkeit behaftet sein. Im herrschenden Diskurs meiner Kindheit galt ›Schwierigkeiten machen‹ als etwas, das man in keinem Fall tun durfte, und zwar gerade, weil es einen ›in Schwierigkeiten bringen‹ konnte."
Erlkoenig sagt:
Butlers erste Buchveröffentlichung hat 1990 weltweit für heftige Diskussionen und Kontroversen gesorgt, sich aber gerade deshalb als Grundlagenwerk der "Queer Studies" und des postmodernen Feminismus erwiesen. Ausgehend u.a. von Foucault argumentiert Butler, dass nicht nur die empfundene Geschlechtsidentität ("gender") diskursiv erzeugt wird. Vielmehr sei auch das "Körpergeschlecht" ("sex"), also die grundsätzliche Einteilung der Menschen in die Kategorien "männlich" und "weiblich" ein Konstrukt, dass zur Ausübung von Herrschaft und Macht dient.
Originalausgabe: Gender Trouble : Feminism and the Subversion of Identity Routledge, New York 1990, 1936
Aus dem Amerikanischen von Kathrina Menke
Taschenbuch, 236 Seiten
Verlagsinfo:
"Die zeitgenössischen feministischen Debatten über die Bedeutungen der Geschlechtsidentität rufen immer wieder ein gewisses Gefühl des Unbehagens hevor, so als ob die Unbestimmtheit dieses Begriffs im Scheitern des Feminismus kulminieren könnte. Möglicherweise muß aber dieses Unbehagen nicht zwangsläufig mit einer negativen Wertigkeit behaftet sein. Im herrschenden Diskurs meiner Kindheit galt ›Schwierigkeiten machen‹ als etwas, das man in keinem Fall tun durfte, und zwar gerade, weil es einen ›in Schwierigkeiten bringen‹ konnte."
Erlkoenig sagt:
Butlers erste Buchveröffentlichung hat 1990 weltweit für heftige Diskussionen und Kontroversen gesorgt, sich aber gerade deshalb als Grundlagenwerk der "Queer Studies" und des postmodernen Feminismus erwiesen. Ausgehend u.a. von Foucault argumentiert Butler, dass nicht nur die empfundene Geschlechtsidentität ("gender") diskursiv erzeugt wird. Vielmehr sei auch das "Körpergeschlecht" ("sex"), also die grundsätzliche Einteilung der Menschen in die Kategorien "männlich" und "weiblich" ein Konstrukt, dass zur Ausübung von Herrschaft und Macht dient.