Produktbeschreibung
>> Suhrkamp (st), Frankfurt/M. 1975
(Deutsche Erstausgabe 1954)
Taschenbuch, 187 Seiten
Inhalt:
Der Tod in Rom, aus der Distanz eines ironischen Geistes und zugleich mit der ganzen Kraft des Moralisten geschrieben, ist die Geschichte einer Handvoll Menschen, die nach dein Krieg in Rom zusammentreffen: Opfer, Täter, Vorbereiter und Nachgeborene des Schreckens. Wolfgang Koeppen beschreibt in diesem Zeitroman die verborgenen Krankheiten der deutschen Seele: ein Werk voll beklemmender, faszinierender und befreiender Lebenseinsichten.
die schwulen Buchläden
Zwei der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur sind "Tauben im Gras" und "Der Tod in Rom" von Wolfgang Koeppen. Thema beider Bücher ist eine kritische Bestandsaufnahme der jungen BRD, in der eine Aufarbeitung des Faschismus nicht stattfindet, und in der viele Nazikarrieren unter anderer "Flagge" scheinbar ohne Brüche fortgesetzt werden. In beiden Romanen gibt es wichtige schwule Personen, in denen Koeppen wohl durchaus Autobiografisches verarbeitet hat: In "Tauben im Gras", das einen einzigen Tag in München 1949 schildert, ist es der Dichter Edwin, dessen geheime Leidenschaften den Strichjungen am Bahnhof gelten.
Bei "Der Tod in Rom" ist schon der an Thomas Mann anspielende Titel ein Hinweis, und eine der Hauptpersonen, der Musiker Siegfried Paffrath, sucht in der Heiligen Stadt "die herbe bittere Schönheit der Knaben".
(www.gaybooks.de)
(Deutsche Erstausgabe 1954)
Taschenbuch, 187 Seiten
Inhalt:
Der Tod in Rom, aus der Distanz eines ironischen Geistes und zugleich mit der ganzen Kraft des Moralisten geschrieben, ist die Geschichte einer Handvoll Menschen, die nach dein Krieg in Rom zusammentreffen: Opfer, Täter, Vorbereiter und Nachgeborene des Schreckens. Wolfgang Koeppen beschreibt in diesem Zeitroman die verborgenen Krankheiten der deutschen Seele: ein Werk voll beklemmender, faszinierender und befreiender Lebenseinsichten.
die schwulen Buchläden
Zwei der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur sind "Tauben im Gras" und "Der Tod in Rom" von Wolfgang Koeppen. Thema beider Bücher ist eine kritische Bestandsaufnahme der jungen BRD, in der eine Aufarbeitung des Faschismus nicht stattfindet, und in der viele Nazikarrieren unter anderer "Flagge" scheinbar ohne Brüche fortgesetzt werden. In beiden Romanen gibt es wichtige schwule Personen, in denen Koeppen wohl durchaus Autobiografisches verarbeitet hat: In "Tauben im Gras", das einen einzigen Tag in München 1949 schildert, ist es der Dichter Edwin, dessen geheime Leidenschaften den Strichjungen am Bahnhof gelten.
Bei "Der Tod in Rom" ist schon der an Thomas Mann anspielende Titel ein Hinweis, und eine der Hauptpersonen, der Musiker Siegfried Paffrath, sucht in der Heiligen Stadt "die herbe bittere Schönheit der Knaben".
(www.gaybooks.de)
