KEINEN KUSS MEHR! REINHEIT! KÖNIGTUM! von KLAUS REICHOLD
Art.Nr.: 03444
Hersteller: Forum Queeres Archiv München e.V
EUR 10,00
inkl. 7 % USt
Produktbeschreibung
LUDWIG II. VON BAYERN (1845-1886) UND DIE HOMOSEXUALITÄT
"SPLITTER 9"- MATERIALIEN ZUR GESCHICHTE DER HOMOSEXUELLEN IN MÜNCHEN UND BAYERN
>> Forum Homosexualität und Geschichte München e.V., München 2003
Herausgegeben von Albert Knoll, Martin Hüttinger, Christian J. Herz & Thomas Brüstle
("Centrum Schwule Geschichte", Köln)
Klebeheftung, 62 Seiten
Verlagstext:
1864, bei seiner Thronbesteigung, galt Ludwig II. nach den Worten eines Zeitgenossen als „Idealgestalt des jungen königlichen Adonis, dessen berückende Schönheit Tausende von Frauenherzen innerhalb und außerhalb Bayerns mit magischer Kraft erglühen ließ“. Wo sich der jugendliche König zeigte, fielen die Damen reihenweise in Ohnmacht. Doch schon Anfang Dezember 1865 gab der königliche Oberstallmeister Lerchenfeld vor der Münchner Staatsanwaltschaft zu Protokoll, im Marstall gehe das Gerücht um, „Seine Majestät sei ein Spinatstecher […] und stehe in unerlaubtem Umgang mit Männern“.
Tatsächlich war die Homosexualität Ludwigs II. schon zu dessen Lebzeiten kein Geheimnis. Deshalb sind die jüngst aufgetauchten Briefe Ludwigs an den Marstallfourier Karl Hesselschwerdt auch nicht „die ersten konkreten Hinweise“ auf die gleichgeschlechtliche Veranlagung des Königs, wie da und dort behauptet wird. Sehr wohl aber reihen sie sich ein in die verblüffende Fülle historischer Zeugnisse zur Homosexualität Ludwigs, die für diese Studie erstmals zusammengetragen wurden und im Zusammenhang mit der Absetzung und Entmündigung des Königs zu überraschenden Erkenntnissen führen.
Klaus Reichold, Jahrgang 1963, studierte in München und Siena Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Kirchenmusik und lebt als Kulturhistoriker, Autor und Filmemacher in der Münchner Isarvorstadt. Zu seinen Auftraggebern zählen unter anderem der Bayerische Rundfunk, die Bayerische Staatszeitung und der Prestel Verlag.
"SPLITTER 9"- MATERIALIEN ZUR GESCHICHTE DER HOMOSEXUELLEN IN MÜNCHEN UND BAYERN
>> Forum Homosexualität und Geschichte München e.V., München 2003
Herausgegeben von Albert Knoll, Martin Hüttinger, Christian J. Herz & Thomas Brüstle
("Centrum Schwule Geschichte", Köln)
Klebeheftung, 62 Seiten
Verlagstext:
1864, bei seiner Thronbesteigung, galt Ludwig II. nach den Worten eines Zeitgenossen als „Idealgestalt des jungen königlichen Adonis, dessen berückende Schönheit Tausende von Frauenherzen innerhalb und außerhalb Bayerns mit magischer Kraft erglühen ließ“. Wo sich der jugendliche König zeigte, fielen die Damen reihenweise in Ohnmacht. Doch schon Anfang Dezember 1865 gab der königliche Oberstallmeister Lerchenfeld vor der Münchner Staatsanwaltschaft zu Protokoll, im Marstall gehe das Gerücht um, „Seine Majestät sei ein Spinatstecher […] und stehe in unerlaubtem Umgang mit Männern“.
Tatsächlich war die Homosexualität Ludwigs II. schon zu dessen Lebzeiten kein Geheimnis. Deshalb sind die jüngst aufgetauchten Briefe Ludwigs an den Marstallfourier Karl Hesselschwerdt auch nicht „die ersten konkreten Hinweise“ auf die gleichgeschlechtliche Veranlagung des Königs, wie da und dort behauptet wird. Sehr wohl aber reihen sie sich ein in die verblüffende Fülle historischer Zeugnisse zur Homosexualität Ludwigs, die für diese Studie erstmals zusammengetragen wurden und im Zusammenhang mit der Absetzung und Entmündigung des Königs zu überraschenden Erkenntnissen führen.
Klaus Reichold, Jahrgang 1963, studierte in München und Siena Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Kirchenmusik und lebt als Kulturhistoriker, Autor und Filmemacher in der Münchner Isarvorstadt. Zu seinen Auftraggebern zählen unter anderem der Bayerische Rundfunk, die Bayerische Staatszeitung und der Prestel Verlag.